Wiener Festwochen reagieren in Causa Pasterk Wiener Festwochen - Stellungnahme

Wien (OTS) - Die Wiener Festwochen betonen, daß eine Rückkehr der Festwochen-Präsidentin Frau Dr. Ursula Pasterk zum renommierten Festival als Intendantin nie zur Diskussion gestanden hat. Frau Dr. Ursula Pasterk teilte dies bereits im November des Vorjahres dem neu bestellten künstlerischen Leitungsteam der Wiener Festwochen, Luc Bondy, Dr. Klaus-Peter Kehr und Hortensia Völckers sowie dem Generalsekretär der Wiener Festwochen, Wolfgang Wais, mit.

1987 wurde der gültige Dienstvertrag von Frau Dr. Ursula Pasterk als Intendantin vom damaligen Präsidenten der Wiener Festwochen Kulturstadtrat Dr. Franz Mrkvicka nach Rücksprache mit dem Kontrollamt karenziert. Die Karenzierung bezog sich ausdrücklich auf die Amtsdauer als Stadträtin und wurde nach Ausscheiden aus der Stadtregierung automatisch ohne Zutun des Vereins Wiener Festwochen oder der Präsidentin aufgehoben. Frau Dr. Ursula Pasterk hat seit dem Inkrafttreten ihres Vertrages mit 1. Dezember 1996 weder die Funktion der Intendantin ausgeübt noch Bezüge aus diesem Vertrag bezogen.

Von der Karenzierung der Intendantin wurde Kuratorium und die Mitgliederversammlung des Vereins Wiener Festwochen in einer gemeinsamen Sitzung am 18. Dezember 1987 informiert. In der gleichen Sitzung wurde eine zeitweilige Führung der Geschäfte des Intendanten durch die Präsidentin einstimmig beschlossen, auch mit den Stimmen der Vertreter von SPÖ, ÖVP und FPÖ. Seitens des Vereines Wiener Festwochen wurde der Wiener Rechtsanwalt Dr. Gustav Teicht beauftragt mit dem Anwalt von Frau Dr. Ursula Pasterk eine einvernehmliche Lösung des dienstrechtlichen Problems zu finden.

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Wolfgang Wais Generalsekretär
Wiener Festwochen
Tel. 589 22-210

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