10 Fleischerjunggesellen wurden am Faschingssonntag, 9. Februar, offiziell freigesprochen:

"Metzgersprung beendet Lehre"

Salzburg (OTS) - Am Faschingssonntag, 9. Februar 1997, fand im St.-Peter-Bezirk in der Salzburger Altstadt der schon traditionelle Fleischerjahrtag statt, bei dem ehemalige Lehrlinge mit dem "Metzgersprung" offiziell ihre Ausbildung beendeten.

Diese Traditionsveranstaltung hat eine wechselvolle Geschichte, die bis 1512 zurückreicht. Aus zahlreichen Metzgerbräcuhen haben sich im Laufe der Jahrhunderte zwei bleibende Zunftbräuche gebildet, die auch heute noch gepflogen werden: Durch den Metzgersprung werden die Lehrlinge "von den Sünden, die sie während der Lehrzeit begangen haben, reingewaschen". Beim anschließenden Fahnenschwingen - die Zunftfahne der Fleischerinnung hat immerhin ein Schwunggewicht von 40 kg - müssen die Junggesellen ihre Geschicklichkeit und Kondition unter Beweis stellen.

Metzgersprung und Fahnenschwingen entwickelten sich in den vergangenen Jahren zum Publikumsmagneten und einem Höhepunkt im Salzburger Fasching.

10 junge Fleischer erhielten Gesellenbrief

In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft wagten die 10 Fleischerjunggesellen den Sprung in den mit Wasser gefüllten Bottich: Michael Fuchs (Lehrbetrieb Paul Santner, Wals), Karl Krenn (Lehrbetrieb Anton Gerbl, Staßwalchen), Engelbert Knöpfler und Herbert Gauger (Lehrbetrieb Friedrich Scharfetter, St. Johann i. Pg.), Robert Horner (Lehrbetrieb Friedrich Auernig, Hallwang), Georg Rieser (Lehrbetrieb Oskar Trenda, Dorfgastein), Stefan Fuchs (Lehrbetrieb Walter Bankhammer, Anif), Robert Palzenberger (Lehrbetrieb Robert Premm, St. Michael), Michael Plöbst (Lehrbetrieb Bayr GmbH. & Co. KG, Bad Gastein) und Alexander Trattner (Lehrbetrieb Harlander KG, Mühlbach/Hkg.).

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