Verurteilter Friedhofsschänder erhebt schere Vorwürfe gegen mutmaßlichen Komplizen Der flüchtige Christian Anderl sei tief in das internationale

Nazi-Netzwerk verstrickt Vorausmeldung zu NEWS Nr. 6/6.2.1997

Wien (OTS) - Der wegen der Schändung des jüdischen Friedhofs von Eisenstadt zu vier Jahren verurteilte Wolfgang Tomsits, packt in einem News-Gespräch über Komplizen und Zusammenhänge im rechtsradikalen Lager aus. Er vermutet, daß sich sein mutmaßlicher Komplize, der flüchtige Christian Anderle, derzeit mit einem gefälschten Paß in den USA aufhält. Weiters schildert Tomsits die Verstrickung seines ehemaligen Schulfreundes Anderle, der auch Funktionär der FPÖ war, in der internationalen Nazi-Szene. Neben Gerd Honsik und dem verstorbenen NDP-Führers Norbert Burger, war Anderle auch mit dem im Briefbombenprozeß mangels Beweisen freigesprochenen Franz Radl gut bekannt. Anderle war Radl auch bei der Bedienung seines Computers behilflich, jenes Computers, der im Briefbombenprozeß eine wichtige Rolle gespielt hat.

Der oberste Briefbombem-Fahnder, Chefinspektor Robert Sturm: "Wir haben großes Interesse am derzeitigen Aufenthaltsort Anderles.

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