- 10.06.2013, 11:58:53
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Neue Partner in Österreichs führendem Computercluster
Erweiterung des Vienna Scientific Cluster VSC 3+ - Töchterle: "gelebter Hochschulplan"

Utl.: Erweiterung des Vienna Scientific Cluster VSC 3+ - Töchterle:
"gelebter Hochschulplan" =
Wien (OTS) - Österreichs Wissenschaft baut aus. Gemeinsam mit den
neuen Partnern Universität Innsbruck und den Universitäten im Cluster
Süd (TU Graz, Universität Graz, Universität Klagenfurt,
Montanuniversität) präsentieren die TU Wien, Universität Wien und
Universität für Bodenkultur gemeinsam mit Bundesminister Töchterle
die Erweiterung des Vienna Scientific Cluster VSC 3+.
Die von TU Wien, Universität Wien und BOKU initiierte Kooperation hat
sich bewährt: Schon der Vienna Scientific (VSC) war Österreichs
leistungsfähigster Computer und ermöglichte Forschungsgruppen
beachtliche wissenschaftliche Erfolge. Nun wird der Vienna Scientific
Cluster ausgebaut und bietet als VSC 3+ neuen Partnern wie der
Universität Innsbruck und den Universitäten des Cluster Süd (TU Graz,
Uni Graz, Uni Klagenfurt und Montanuniversität) den Zugriff auf den
Hochleistungsrechner. Daran geknüpft ist die Finanzierung dieses
Großsystems, die von den beteiligten Universitäten gemeinsam im
Rahmen ihrer Leistungsvereinbarungen mit dem Wissenschafts- und
Forschungsministerium gestemmt wird. Aufbauend auf der
Rechnerleistung des VSC 2 (Platz 56 in der Weltrangliste, November
2012) soll der Cluster noch leistungsstärker und energieeffizienter
werden. Die rasante technologische Entwicklung von Hard- und Software
erfordert Investitionen in den Ausbau des Clusters, um ihn im
weltweiten Spitzenfeld zu halten.
Erweitert wurde die Kooperation im VSC 3+ am 10. Juni von
Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle und den
RektoratsvertreterInnen der beteiligten Universitäten: Sabine Seidler
(TU Wien), Heinz W. Engl (Universität Wien), Georg Haberhauer (BOKU),
und Franz Wotawa (TU Graz), sowie Sabine Schindler (Universität
Innsbruck), die für die Universität Innsbruck die Beteiligung am VSC
3+ unterzeichnet.
VSC3+: Keimzelle einer konstruktiven Kooperation
Von der Materialwissenschaft bis zur Meteorologie - das Einsatzgebiet
des österreichischen Spitzencomputers ist vielfältig. "Mit der
nächsten VSC-Ausbaustufe sichern sich die beteiligten Universitäten
die internationale Konkurrenzfähigkeit im Bereich der
rechnergestützten Wissenschaften", so Rektor Heinz W. Engl.
"Rechnergestützte Methoden sind in zahlreichen Disziplinen im
Einsatz. An der Universität Wien vor allem im Bereich der Physik, der
Astronomie und der Chemie und der Mathematik. Für die Qualität der
wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der rechnergestützten
Wissenschaften ist die technische Ausstattung von entscheidender
Bedeutung und daher die nächste Ausbaustufe von großer Wichtigkeit."
Der Vizerektor für Forschung Johannes Fröhlich (TU Wien) setzt hohe
Erwartungen in den VSC 3+: "Schon bisher waren leistungsfähige
Großrechner ein unverzichtbares Werkzeug für unsere Forschung. Mit
der Erweiterung der Benutzercommunity und dem Ausbau der
Rechnerleistung bleiben Österreichs Universitäten im High Performance
Computing international konkurrenzfähig."
Ähnlich sieht das auch die Vizerektorin für Forschung der Universität
Innsbruck Sabine Schindler: "Diese Kooperation im Bereich des High
Performance Computing wird die Forscherinnen und Forscher unserer
Universitäten einen bedeutenden Schritt weiterbringen und die
internationale Wettbewerbsfähigkeit und damit auch die Sichtbarkeit
der österreichischen Forschungsprojekte nachhaltig erhöhen. Wir haben
an der Universität Innsbruck in den vergangenen Jahren zahlreiche
Schritte zur Stärkung des wissenschaftlichen Rechnens gesetzt und
bereits gute Erfahrungen mit einem gemeinsamen Großrechner an der
Universität Linz gemacht. Ein großer Vorteil dieser Kooperationen
liegt vor allem im Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den High
Performance Computing-Experten und den WissenschaftlerInnen der
beteiligten Universitäten. Darüber hinaus profitieren alle bei ihren
Forschungsvorhaben von der erhöhten Leistungsfähigkeit solcher
gemeinsam finanzierter und betriebener Großrechner."
Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle zeigte sich
über die Ausweitung des Kooperationsprojekts erfreut: "Die
vorhandenen Mittel der Universitäten werden durch derartige
österreichweite Kooperationen bei der Forschungsinfrastruktur sehr
effizient eingesetzt. Diese Zusammenarbeit ist im besten Sinn
gelebter Hochschulplan und notwendig zur weiteren Steigerung der
Innovationsleistung Österreichs. Nur so können wir in diesem Bereich
mit der internationalen Forschung mithalten."
Grüne Spitzentechnologie
Neben der Rechenleistung ist beim Hochleistungsrechner die
Umweltbilanz ausschlaggebend. Durch möglichst energiesparende
Prozessoren und ein effizientes Kühlsystem am Standort der TU Wien im
Arsenal ist die Energieeffizienz (die Rechenleistung pro
aufgewendeter Energie) ständig steigend. "Unser Ziel ist es, für
diese Ausbaustufe einen sinnvollen Kompromiss zwischen Kosten,
Energieverbrauch und Rechnerleistung zu finden. Mit dem Ausbau
streben wir für unseren Rechner wieder einen Platz unter den Top 100
der Weltrangliste an", so Prof. Herbert Störi (TU Wien),
wissenschaftlicher Leiter des VSC-Projekts.
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