- 22.05.2013, 08:57:21
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2. Platz für Jugend Innovativ Team beim weltweit größten Nachwuchsforscherwettbewerb Intel ISEF in den USA
Jungtechniker-Team aus der Steiermark überzeugt mit innovativer Entwicklung beim weltweit größten Schülerwettbewerb in Phoenix/Arizona und heimst Silber-Medaille ein

Utl.: Jungtechniker-Team aus der Steiermark überzeugt mit
innovativer Entwicklung beim weltweit größten
Schülerwettbewerb in Phoenix/Arizona und heimst
Silber-Medaille ein =
Wien (OTS) - Bei der 64. Intel International Science and Engineering
Fair (Intel ISEF), die von 12. bis 17. Mai 2013 in Phoenix, Arizona
stattfand, präsentierten drei österreichische Nachwuchsforscherteams
ihre innovativen Entwicklungen erstmals auf internationalem Boden.
Insgesamt stellten 1.500 junge Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler aus mehr als 70 Ländern ihre Projekte in 17
Wettbewerbsdisziplinen vor. Zwei junge Steirer, beide Absolventen der
HTL-Eisenstadt, überzeugten mit ihrem "Jugend-Innovativ"-Projekt die
hochkarätige Expertenjury und erreichten einen hervorragenden zweiten
Platz bei den Grand Awards in der Kategorie "Energy and
Transportation" sowie einen Special Award von United Airlines
Foundation. Sie dürfen ein Preisgeld von insgesamt 4.000 US-Dollar
mit nach Hause nehmen. "Reduktion des parasitären Luftwiderstandes an
umströmten Körpern", so der Titel des siegreichen Projektes von
Herbert Gerhardter (19) und David Josef Zefferer (20). Mit kleinem
Budget und großem Einsatz hat das Duo einen Weg gefunden, den
Luftwiderstand bei Fahrzeugen zu verringern, indem sie die
Oberflächenströmung mit Hochspannung veränderten. Vorteil dieser
technischen Entwicklung ist der geringere Energieverbrauch.
Wirtschafts- und Jugendminister Dr. Reinhold Mitterlehner
gratuliert den Jungforschern zum internationalen Erfolg: "Österreichs
Technik-Talente punkten auch im weltweiten Vergleich mit ihrem
Know-how. Dabei erwerben sie Schlüsselqualifikationen und wichtige
Kontakte für ihre künftige berufliche Karriere. Der aktuelle Erfolg
zeigt einmal mehr, dass wir unseren Nachwuchs-Forschern mit 'Jugend
Innovativ' ein ideales Sprungbrett bieten", sagt Mitterlehner, dessen
Ressort den "Jugend Innovativ"-Wettbewerb in Österreich auch in der
26. Auflage im Jahr 2013 unterstützt.
Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied freut sich über diesen
internationalen Erfolg: "Ich gratuliere zu dieser internationalen
Anerkennung. Diese Spitzenleistungen im Bereich Technik entstehen auf
einer breiten Basis: Unser weltweit anerkanntes berufsbildendes
Schulwesen, in diesem Fall die HTL, ist das Fundament, auf dem diese
herausragenden Einzelerfolge ruhen. Das Bildungsministerium fördert
'Jugend Innovativ' auch deshalb, damit unser österreichischer
Forschungsnachwuchs eine geeignete Plattform zur Präsentation hat.
Mit diesen globalen Erfolgen wird es nun noch spannender zu sehen,
was beim Bundesfinale von 'Jugend Innovativ' Ende Mai geboten wird."
Silber-Medaille für Oberösterreicher bei Projektolympiade
"I-SWEEEP" in Houston, Texas
Ein weiterer Jugend Innovativ Preisträger nutzte die 6. I-SWEEEP,
eine internationale Projektolympiade für nachhaltige Entwicklungen
aus den Bereichen Energie, Engineering und Umwelttechnologie, in
Houston/Texas, als Plattform für seine Erfindung im Bereich
Klimaschutz und erreichte einen 2. Platz in der Kategorie "Energy".
Der junge Oberösterreicher und Absolvent der HTL Braunau Lukas
Bernhofer (20) entwickelte eine intelligente Steuerung für
elektrische Geräte, die eine bessere Nutzung alternativer Energien
ermöglicht. Bei Windstille und Schlechtwetter wird damit nicht mehr
automatisch auf Strom von fossilen Energiequellen zurückgegriffen.
Die Steuerung stimmt die Zeiten von Energieproduktion und -nutzung
ideal aufeinander ab und gewährleistet eine ressourcensparende
Kommunikation zwischen Stromquelle und den einzelnen Geräten. An der
Projektolympiade, die von 8. bis 13. Mai ausgetragen wurde, nahmen
rund 500 Projekte von Nachwuchsforschenden aus 70 Ländern teil.
Neue Ideen und schlaue Lösungen für Österreich
Alljährlich entsendet Jugend Innovativ die innovativsten
Schüler/innen-Teams zu internationalen Forschungswettbewerben. Die
diesjährigen Finalisten und Finalistinnen fiebern diesen Preisen im
Rahmen des 26. Jugend Innovativ Bundes-Finales, das von 27. bis 29.
Mai am FH Campus Wien stattfindet, noch gespannt entgegen.
Die Wettbewerbsteilnahme ist für viele ein erster wichtiger
Karriereschritt. Engagierte junge Menschen erhalten die einmalige
Chance, ihr schulisches Wissen um wertvolle Praxiserfahrungen zu
erweitern. Für den Wirtschaftsstandort Österreich sind neue Ideen und
schlaue Problemlösungen der Nährboden, auf dem wettbewerbsfähige
Unternehmen von morgen entstehen. Jugend Innovativ wird von der
Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) im Auftrag des
Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie des
Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur durchgeführt. Als
Unterstützer fungieren die Raiffeisen Klimaschutz Initiative, der
Raiffeisen Club, T-Systems Austria und Saturn.
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