- 18.03.2013, 14:18:49
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Städte und Regionen der Zukunft: Die WKÖ holt vorbildliche Nahversorger vor den Vorhang
Mittel sollen auch innovative Konzepte fördern, deren Übertragbarkeit auf weitere Regionen gegeben sein soll - WKÖ zeichnet im Rahmen der Enquete Top-Nahversorger aus

Utl.: Mittel sollen auch innovative Konzepte fördern, deren
Übertragbarkeit auf weitere Regionen gegeben sein soll - WKÖ
zeichnet im Rahmen der Enquete Top-Nahversorger aus =
Wien (OTS/PWK161) - Im Rahmen der Enquete "Städte und Regionen der
Zukunft" heute, Montag, im Haus der österreichischen Wirtschaft in
Wien kündigte EU-Regionalkommissar Johannes Hahn an, bestehende
Mittel eines mit rund 320 Millionen Euro dotierten EU-Regionalfonds
zur Entwicklung der Regionen mit stärkerem Fokus auf städtische
Strukturen als bisher zu verwenden.
Damit soll dem sich verstärkenden Trend in Richtung urbaner Raum
Rechnung getragen werden. Diese finanziellen Mittel sollen es möglich
machen, "Dinge auszuprobieren und auch Experimente zuzulassen", so
der EU-Repräsentant aus Österreich. Von Bedeutung sei in diesem
Zusammenhang, dass die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf weitere
Städte und Regionen möglich sein müsse.
Der EU-Regionalkommissar brach eine Lanze für die Vorbildwirkung
Österreichs, insbesondere des heimischen Handels: "Diesem bedeutenden
Wirtschaftszweig kommt hierzulande eine größere Bedeutung als in
anderen Ländern zu: Österreich ist ein Land der Händler und
Nahversorger", hob Hahn hervor.
Um die vielfältigen Angebote und innovativen Dienstleistungen der
heimischen Händlerinnen und Händler insbesondere in ländlichen
Regionen vor den Vorhang zu holen, zeichnete die Bundessparte Handel
mit Obfrau Bettina Lorentschitsch an der Spitze gemeinsam mit
WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Kommissar Hahn und Wirtschaftsminister
Mitterlehner drei österreichische Top-Nahversorger aus.
Die Preisträger sind:
Karin Aigner aus Alkoven in Oberösterreich, deren Unternehmen
bereits in sechster Generation von Frauen geführt wird. Günter
Trafler, Kaufmann und Postpartner aus Piesendorf im Land Salzburg,
darf sich ebenso wie Rudolf Zotter, 27-jähriger Quereinsteiger in den
Handel aus dem niederösterreichischen Irnfritz, über den
Top-Nahversorgungspreis der Wirtschaftskammer Österreich freuen.
"Diese Beispiele zeigen anschaulich, dass der Handel in Österreich
mit seinem breiten Angebot an Waren und Dienstleistungen unabdingbar
ist für die positive Entwicklungen von Städten und Regionen", so
Handelsobfrau Lorentschitsch abschließend. (JR)
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