- 29.01.2013, 13:28:24
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10 Jahre Paracelsus Medizinische Privatuniversität - Auf neuen Wege und mit frischen Impulsen zum Erfolg
Gemeinsames Pressegespräch von Minister Töchterle, Rektor Resch, Kanzler Nake und Anthony Windebank

Utl.: Gemeinsames Pressegespräch von Minister Töchterle, Rektor
Resch, Kanzler Nake und Anthony Windebank =
Wien (OTS) - Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) hat
in den zehn Jahren ihres Bestehens mit einem hoch qualitativen
Studium, einem neuartigen Curriculum und vielen internationalen
Partnern - allen voran der Mayo Medical School, USA - fünf Jahrgänge
exzellent ausgebildeter Ärzte/innen ins Berufsleben entlassen.
"Die Privatuniversitäten haben sich in ihrer noch relativ jungen
Geschichte zu einem wichtigen Sektor der österreichischen
Hochschullandschaft entwickelt", sagte Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle auf der Pressekonferenz
anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Paracelsus Medizinischen
Privatuniversität am 29. Jänner 2013. "Das gilt insbesondere auch für
die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, die mit ihrem
qualitativ hochwertigen Angebot Studierenden exzellente Lehre und
Forschung bietet." Auch bezüglich der privaten Finanzierung, die für
Privatuniversitäten charakteristisch ist, sei die Paracelsus
Universität vorbildlich, verwies Töchterle etwa auf die
Studienbeiträge und die außergewöhnliche Unterstützung durch Red Bull
und Dietrich Mateschitz.
"Das in Österreich bislang einzigartige Modell einer medizinischen
Privatuniversität hat sich als erfolgreich erwiesen, wenn auch der
Anfang und die ersten Jahre ein steiniger Weg waren", erläuterte
Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, Rektor der Paracelsus Universität. In
den zehn Jahren seit ihrer Gründung ist die Universität in vielerlei
Hinsicht neue Wege gegangen: Den 50 Studierenden pro Jahrgang wird
während des gesamten Studiums eine intensive und persönliche
Betreuung zuteil, was auch eine geringe Ausfallsquote von ca. fünf
Prozent zur Folge hat. Das Studium selbst dauert nur fünf Jahre, was
einerseits durch eine straffe Organisation sowie durch die effektive
Gestaltung des Studienplans und andererseits durch verkürzte Ferien
möglich gemacht wird. Früher Patientenkontakt, praxisorientierte
Ausbildung, Kleingruppenunterricht und problemorientiertes Lernen
sind fixer Bestandteil des modernen Curriculums.
Ein verpflichtendes Forschungstrimester im vierten Studienjahr bietet
den angehenden Ärzten/innen die Möglichkeit, an einem theoretischen
oder klinischen Forschungsprojekt mitzuarbeiten. Im fünften
Studienjahr sind 37 Wochen klinisches Praktikum an den
Lehrkrankenhäusern der Paracelsus Universität und an ausländischen
Institutionen obligatorisch. Auf der Basis eines seit zehn Jahren
bestehenden Kooperationsabkommens mit der Mayo Medical School in
Rochester (Minnesota/USA), einer der weltweit renommiertesten
medizinischen Universitäten, haben die Studierenden im 4. und 5.
Ausbildungsjahr die Möglichkeit, an der Mayo Clinic ihr
Forschungstrimester zu absolvieren oder ein Praktikum zu machen.
Das besondere Ausbildungskonzept der Mayo Medical School galt der
Paracelsus Universität seit ihrer Gründung als Vorbild für die
Entwicklung des Curriculums und der Lehrmaterialien. "Schon bei
meinem ersten Gespräch mit Rektor Resch war mir klar, dass hier
jemand entschlossen ist, etwas Neuartiges und Wertvolles für
Österreich und Europa hervorzubringen", erinnert sich der damalige
Rektor Prof. Dr. Anthony Windebank. "Das ist der Grund, warum die
Leitung der Mayo Medical School - trotz Dutzender Anfragen täglich -
eine Partnerschaft mit der PMU zur Gründung einer medizinischen
Privatuniversität in Europa einging." Bis heute arbeiten beide
Ausbildungsstätten eng in Lehre und Forschung zusammen. Weitere
internationale Kooperationen bestehen unter anderem mit den
Universitäten Yale, Cambridge, Glasgow, Mailand und Peking.
Als Privatuniversität finanziert sich die PMU überwiegend aus
privaten Mitteln. Den größten Anteil an der Finanzierung der
Paracelsus Medizinischen Privatuniversität nehmen mit 28 Prozent die
Forschungseinnahmen ein: Das sind insbesondere Drittmitteleinnahmen,
aber auch die Finanzierung des eigenen kompetitiven Forschungsfonds
in der Höhe von 1 Mio. Euro jährlich. Im Bereich der
Forschung konnten über 40 Mio. Euro seit Bestehen der Universität
kompetitiv eingeworben werden. Studiengebühren aus Humanmedizin und
Pflegewissenschaften sowie Kursbeiträge im Rahmen der universitären
Weiterbildung machen in Summe 26 Prozent aus. Die öffentlichen
Fördermittel - Landesmittel und im geringeren Ausmaß Mittel der Stadt
Salzburg und der Salzburger Gemeinden - im Ausmaß von 19 Prozent sind
für die Basisfinanzierung der Universität von großer Bedeutung.
Ebenso die Einnahmen durch Fundraising: In allen Jahren konnten
annähernd 100 Mio. Euro durch die großzügige Unterstützung vieler
Förderer und Mäzene erreicht werden.
Die jüngste Großspende über 70 Millionen Euro der langjährigen
Förderer Red Bull und Dietrich Mateschitz gibt der Paracelsus
Universität - und besonders ihrer Forschung - zusätzlichen Aufwind:
Die Mittel sichern den Bau eines neuen Lehr- und Forschungsgebäudes
mit angeschlossenem Zentrum für Geweberegenerationsfor-schung (vor
allem Rückenmarksforschung nach Querschnittsverletzungen) sowie den
Betrieb und die Folgekosten bis zum Jahr 2023. Neben der Molekularen
Regenerativen Medizin liegen die Forschungsschwerpunkte im
muskuloskelettalen, onkologischen, allergologischen und metabolischen
Bereich. Dabei konnte die Forschungsleistung, gemessen an
wissenschaftlichen Publikationen und an Impact-Punkten, seit Bestehen
der Universität um das 10-fache gesteigert werden. Inzwischen
forschen am Salzburger Universitätsklinikum sowie an
den universitätseigenen Instituten und Forschungsprogrammen rund 70
wissenschaftliche Arbeitsgruppen.
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