- 28.01.2013, 14:15:02
- /
- OTS0179 OTW0179
Wetter-Labor Planai: Moderne Wissenschaft für die Schi-WM in Schladming
Wissenschaftsminister Töchterle und ZAMG-Direktor Staudinger besichtigen Mess-Stationen und informieren über umfangreiches Service der ZAMG

Utl.: Wissenschaftsminister Töchterle und ZAMG-Direktor Staudinger
besichtigen Mess-Stationen und informieren über umfangreiches
Service der ZAMG =
Wien (OTS) - Die Planai wird zum modernen Wetter-Labor. Die
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) präsentierte am
Montag die Betreuung der Schi-WM in Schladming mit speziellen
Mess-Stationen, regionalen Vorhersage-Modellen und Meteorologen
direkt im Organisations-Zentrum. "Die ZAMG hat neben der großen
meteorologischen Kompetenz viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit
Großveranstaltungen und staatlichen Einsatzbehörden und betreut den
steirischen Lawinenwarndienst. Das passt perfekt zu den Anforderungen
der Schi-WM", betont Hans Grogl vom Organisations-Team der Schi-WM.
Mobile Wetterstationen, regionales Vorhersagemodell, Meteorologen vor
Ort
Um die optimale Betreuung zu garantieren, sind die Wetter-Experten
bereits seit einigen Wochen im Einsatz. Michael Staudinger, Direktor
der ZAMG: "Das Team der ZAMG Steiermark um Alexander Podesser hat
zusätzlich zum normalen Messnetz zwei Wetter-Stationen an der Strecke
aufgebaut, eine im Startbereich der Herrenabfahrt am Lärchkogel in
1761 Meter Seehöhe und eine beim Kesslerschuß auf 1340 Meter Seehöhe.
Außerdem wurden an einer Gondel der Planaibahn Mess-Sensoren
montiert, die vertikale Wetterprofile ermöglichen. Diese Daten helfen
zum einen bei der sicheren Durchführung der Bewerbe, da zum Beispiel
Windböen bei Sprüngen gefährlich werden können. Zum anderen gehen
alle Wetterdaten in unser spezielles Vorhersage-Modell für die Alpen
ein. Damit sind sehr regionale Prognosen für Schladming und die
Planai möglich."
Wissenschaftsminister Töchterle: Exzellentes Beispiel angewandter
Wissenschaft
Der für die ZAMG zuständige Wissenschafts- und Forschungsminister
Karlheinz Töchterle (die ZAMG ist eine nachgeordnete Dienststelle des
BMWF) betonte bei der Präsentation den unmittelbaren Nutzen von
Wissenschaft und Forschung: "Bei der meteorologischen Betreuung der
Schi-WM geht es um die effiziente und sichere Durchführung einer
Großveranstaltung mit tausenden Menschen. Die hohe Qualität der
Vorhersagen und Warnungen ist nur möglich, da die Physik des Wetters
in den Alpen immer genauer erforscht wird und mit immer besseren
mathematischen Modellen und Großrechnern in die Zukunft gerechnet
werden kann. Dazu kommen ständig verbesserte Methoden, die relevanten
Vorhersagen und Warnungen den Veranstaltern von Großereignissen klar
und schnell zu kommunizieren. Die ZAMG kann hier auf einen reichen
Erfahrungsschatz zurückgreifen", verweist Töchterle auf die Betreuung
seitens der ZAMG bei zahlreichen Großveranstaltungen, wie den
Hahnenkammrennen und den Salzburger Festspielen. Bei den Olympischen
Spielen in Peking und Vancouver war die ZAMG ebenfalls im
internationalen meteorologischen Betreuungsteam. Auch bei den
Winterspielen in Sotschi wird die ZAMG dabei sein.
Alle Wetter-Daten stehen den Veranstaltern und den Renn-Teams über
spezielle Web-Plattformen zur Verfügung. Ein Großteil der Daten ist
frei zugänglich auf www.zamg.at und www.schladming2013.at .
Abbildungen (bei Nennung der Quelle kostenlos nutzbar)
Alle Unterlagen und Fotos sind digital abrufbar auf
www.zamg.ac.at/cms/de/topmenu/ueber-uns/download
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF






