• 03.08.2012, 12:20:52
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AMAG trotz schwierigem Marktumfeld weiterhin sehr zufriedenstellend unterwegs

Highlights

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Im Bild: KommR Dipl.-Ing. Gerhard Falch (Vorstandsvorsitzender AMAG Austria Metall AG)

Ranshofen (OTS) - Solide Ergebnisentwicklung im 1. Halbjahr 2012
nach Rekordjahr 2011

- Produktion am Kapazitätslimit und gute Auftragslage.
 - Der Umsatz liegt im 1. Halbjahr 2012 mit rund 430 Millionen Euro
   auf Vorjahresniveau. 
 - Das EBITDA im 1. Halbjahr 2012 betrug 72,2 Millionen Euro und war
   geprägt von einem Rekordergebnis im Segment Walzen und einem
   niedrigeren Ergebnisbeitrag aus dem Segment Metall bedingt durch
   den gesunkenen Aluminiumpreis.
 - Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit 67,0 Millionen
   Euro deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres (1. Halbjahr
   2011: 55,8 Millionen Euro). 
 - Für das 2. Halbjahr 2012 wird trotz niedrigem Aluminiumpreis von
   einer weiterhin zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung
   ausgegangen.
 - Umsetzung der Großinvestition "AMAG 2014" am Standort Ranshofen
   liegt auf Plan. 
 - Langfristiger Stromvertrag für die Elektrolyse Alouette mit
   Laufzeit bis 2041 mit den im Memorandum of Understanding (MoU)
   festgelegten Bedingungen wurde wie angekündigt unterschrieben.

Solide Ergebnisentwicklung im 1. Halbjahr 2012

Die operative Entwicklung der AMAG-Gruppe war im 1. Halbjahr 2012
in Anbetracht des wirtschaftlichen Umfeldes sehr zufriedenstellend
und bestätigt somit das erfolgreiche Geschäftsmodell. So verzeichnete
das Segment Walzen im 1. Halbjahr 2012 eine erfreuliche Entwicklung
mit einem Ergebnis auf dem Niveau des Rekordjahres 2011. Wesentliche
Gründe dafür sind der hohe Spezialitätenanteil und die breite
Aufstellung. Im Segment Gießen konnten Produktmixverschiebungen in
Richtung höherwertiger Produkte den Margendruck aufgrund des
schwierigen Marktumfeldes in Südosteuropa nur teilweise abfedern.

"Im ersten Halbjahr 2012 ist die Nachfrage nach Walzprodukten aus
der Automobil- und Luftfahrtindustrie, aber auch aus dem
Handelssegment weiter gestiegen. Neben unseren Schwerpunktmärkten
Österreich, Deutschland, USA, Frankreich, Italien und Skandinavien
konnten wir ebenso in den neuen Märkten Spanien, Tschechien und Polen
punkten.", betont KommR Dipl.-Ing. Gerhard Falch,
Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG. "Im April 2012
konnte der Spatenstich für AMAG 2014 gesetzt werden. Bis 2014 werden
am Standort Ranshofen 220 Millionen Euro in den Werksausbau
investiert. Ein weiterer Meilenstein für unsere Elektrolyse Alouette
in Kanada wurde mit der Unterschrift des bis 2041 laufenden
Stromvertrages gesetzt.", so Gerhard Falch weiter.
Der gesunkene durchschnittliche Aluminiumpreis an der Londoner
Metallbörse LME sowie die hohen Rohstoffkosten führten zu einem
geringeren Ergebnisbeitrag des Segments Metall, wobei eine höhere
Absatzmenge, die eingesetzten Hedginginstrumente und positive Effekte
aus der USD-Umrechnung einen Teil des Aluminiumpreisrückgangs wieder
auffangen konnten.

Die Umsatzerlöse der AMAG-Gruppe waren im 1. Halbjahr 2012 mit
429,9 Millionen Euro (1. Halbjahr 2011: 429,2 Millionen Euro) auf
Vorjahresniveau. Der gesunkene Aluminiumpreis konnte von der
gestiegenen Absatzmenge sowie von Währungseffekten ausgeglichen
werden. Das externe Absatzvolumen in den ersten sechs Monaten 2012
betrug 173.300 Tonnen, ein vor allem durch das Segment Metall
verursachtes Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2011.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der
Gruppe betrug 72,2 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2012 nach 81,9
Millionen Euro im 1. Halbjahr 2011, wobei hohe Rohstoffkosten und der
gesunkene Aluminiumpreis zu einem niedrigeren Ergebnis im Segment
Metall führten. Die EBITDA-Marge betrug im 1. Halbjahr 2012 16,8
Prozent (1. Halbjahr 2011: 19,1 Prozent). Im 1. Halbjahr 2012
steuerte das Segment Metall 22,2 Millionen Euro (30,8 Prozent) zum
EBITDA bei, das Segment Gießen 4,2 Millionen Euro (5,8 Prozent), das
Segment Walzen 41,7 Millionen Euro (57,7 Prozent) und das Segment
Service 4,1 Millionen Euro (5,7 Prozent).

Die gesteigerte Investitionstätigkeit in den vergangenen Jahren
führte zu einem Anstieg bei den Abschreibungen auf 24,8 Millionen
Euro im 1. Halbjahr 2012 nach 22,4 Millionen Euro im 1. Halbjahr
2011. Das Betriebsergebnis (EBIT) der AMAG-Gruppe betrug 47,4
Millionen Euro nach 59,5 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2011. Analog
zum operativen Ergebnis veränderte sich das Konzernergebnis nach
Steuern von 48,1 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2011 auf 39,4
Millionen Euro im 1. Halbjahr 2012.

Die Kapitalstruktur zum 30.6.2012 blieb mit einer
Eigenkapitalquote von 59 Prozent gegenüber dem Jahresultimo 2011 mit
62 Prozent weiter auf hohem Niveau. Das Eigenkapital zum Stichtag 30.
Juni 2012 war mit 535,9 Millionen Euro geringfügig unter dem Niveau
vom Jahresende 2011 (31. Dezember 2011: 542,6 Millionen Euro).

Per Ende Juni 2012 betrug die Nettofinanzverschuldung 38,9
Millionen Euro (31.12.2011: 13,0 Millionen Euro), daraus ergibt sich
ein Verschuldungsgrad von 7,3 Prozent. Im Mai 2012 konnte die AMAG
ein Schuldscheindarlehen über 70 Millionen Euro erfolgreich
platzieren.

Der operative Cashflow war mit 67,0 Millionen Euro deutlich über
dem Vergleichswert des Vorjahres (1. Halbjahr 2011: 55,8 Millionen
Euro). Investitionsmaßnahmen zur Kapazitätserweiterung und
Qualitätsverbesserung führten zu einem Cashflow aus
Investitionstätigkeit von 38,9 Millionen Euro, ein Plus von 133
Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr des Vorjahres.

Details zu den Ergebnissen der vier Segmente finden sich im
Finanzbericht zum 1. Halbjahr 2012 auf der Webseite unter www.amag.at
- Investor Relations - Finanzberichte
(http://www.amag.at/Finanzberichte.1453.0.html)

Ausblick für das Jahr 2012

Auf Basis der guten Auftragslage der Segmente Gießen und Walzen
geht die AMAG von einer weiterhin hohen Auslastung der
Produktionsanlagen am Standort Ranshofen im 2. Halbjahr 2012 aus.
Auch das Ergebnis wird auf dieser Grundlage weiterhin auf hohem
Niveau liegen. Der im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Aluminiumpreis
belastet das Segment Metall, wodurch dessen Ergebnisbeitrag trotz
Vollauslastung geringer ausfallen wird.

Zusammenfassend geht der Vorstand von einer weiterhin
zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung für das 2. Halbjahr 2012
aus. "Aktuelle Marktprognosen bestätigen mittelfristig das weitere
Wachstum der Aluminiumindustrie. Mit dem Werksausbau in Ranshofen
sind wir bestens für die Zukunft gerüstet.", bestätigt Gerhard Falch.

Bilder finden Sie unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/3231/

Über die AMAG Gruppe

Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von
hoch qualitativen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in
verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-,
Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und
Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen
Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist,
wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz
produziert. 1.422 Mitarbeiter (inklusive 196 Mitarbeiter in Kanada)
erzielten im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 813 Millionen Euro
bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 150 Millionen Euro.

Hinweis: Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen,
Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden
auf Basis aller der AMAG zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen. Sollten die den Prognosen zugrunde
liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht
werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse
von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen
keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen
oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln. Diese Veröffentlichung
wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten
überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können dennoch
nicht ausgeschlossen werden. Diese Veröffentlichung ist auch in
englischer Sprache verfügbar, wobei in Zweifelsfällen die
deutschsprachige Version maßgeblich ist.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Medienkontakt:
Dipl.-Ing. Leopold Pöcksteiner
Leitung Strategie, Kommunikation und Marketing
Tel.: +43 (0) 7722-801-2205
Email: [email protected]

Investor Relations Kontakt:

Mag. Gerald Wechselauer
Leitung Investor Relations
Tel.: +43 (0) 7722-801-2203
Email: [email protected]
AMAG Austria Metall AG

Website: www.amag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MST

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