- 19.06.2012, 11:29:21
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AIT investiert Gewinn 2011 in Infrastrukturforschung
Positives EGT, gute Auftragslage und weitere Schärfung der Strategie

Wien (OTS) - "Mit einem EGT von + 2,1 Mio. EUR kann das AIT das
vierte Mal in Folge positiv bilanzieren und hat auch 2011 eine
stabile und zufrieden stellende Betriebsleistung erbracht. Das hohe
Niveau der Auftragsstände und die Entwicklung des
Verwaltungsaufwandes der letzten Jahre zeigen, dass wir auf dem
richtigen Weg sind. Nach drei starken Konsolidierungsjahren
investieren wir nun Gewinne in die strategische Weiterentwicklung des
Unternehmens", fasst Geschäftsführer DI Anton Plimon das erfreuliche
Bilanzergebnis des AIT Austrian Institute of Technology für das Jahr
2011 zusammen. Und auch für das laufende Jahr 2012 erwartet Plimon
positive Zahlen für die größte außeruniversitäre
Forschungseinrichtung Österreichs.
Stabile Unternehmensentwicklung
In den Gründungsjahren 2008 - 2010 wurde zum Zwecke der
Stabilisierung der Eigenkapitalbasis ein möglichst hohes Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ausgewiesen. Nach drei starken
Konsolidierungsjahren gelingt es nun stärker auf die Reinvestition
der jährlichen Gewinne in die Forschungsschwerpunkte der
Infrastrukturthemen der Zukunft zu setzen. Das EGT liegt im
Berichtsjahr bei + 2,1 Mio. EUR und befindet sich im satten positiven
Bereich.
Plimon: "Das AIT ist nicht auf Gewinnmaximierung ausgelegt,
sondern auf eine hohe vernetzte Systemkompetenz der
Infrastrukturthemen und das Wissen, wie diese mit den Anforderungen
unserer Industriepartner und Auftraggeber in Einklang zu bringen
sind.
Dass diese Strategie greift, zeigt unter anderem der Trend zu
großen Projekten österreichischer und europäischer Leadunternehmen."
So konnte 2011 das Niveau jener Projekte, die mit
EU-Forschungsgeldern gefördert wurden, mit + 13 Prozent deutlich
erhöht werden. Der Auftragsstand konnte weiter ausgebaut werden und
hat sich 2011 um 6,2 % auf 129,3 Mio. EUR erhöht (2010: 121,8 Mio.
EUR).
Plimon weiter: "Eine durchgeführte Strategie-Evaluierung ist sehr
zufriedenstellend ausgefallen. Die Departments Energy und Safety &
Security haben dabei sehr gut abgeschnitten. Das Mobility Department
ist stabil, wobei wir besondere Erwartungen in die neue Leiterin,
Christine Tissot, setzen, die als General Managerin von Renault hohe
Markterfahrung mitbringt. Im Health & Environment Department haben
wir im letzten Quartal des Berichtsjahres 2011 nachjustiert. Das
Foresight & Policy Development Department muss noch stärker zu einem
integrierenden Faktor für das AIT werden."
Verwaltungskosten auf niedrigem Niveau
Einen wesentlichen Schritt in der Restrukturierung der AIT
Unternehmensorganisation stellt die Verschmelzung mit der
Österreichische Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal GmbH
(ÖFPZ) dar. Rechtlich stand das ÖFPZ bis 31.12.2011 hinter den beiden
Departments Energy und Mobility. Seit Jahreswechsel firmieren nun
mehr alle fünf Departments unter AIT Austrian Institute of Technology
GmbH. Diese Maßnahme reduziert Doppelgleisigkeiten und bringt eine
künftige Reduktion der Verwaltungskosten um rd. 300.000 EUR pro Jahr.
Klare Erwartungshaltung der Eigentümer
Dr. Hannes Androsch, Aufsichtsratspräsident des AIT: "In den
nächsten Jahren wird sich das AIT weiter fokussieren. Um seine Rolle
als wesentlicher Netzwerkknoten für die heimische Industrie,
Forschungspartner und auch für die öffentliche Hand zu stärken, muss
eine kritische Größe erreicht werden. In jenen Bereichen, in denen
das AIT erfolgreich ist, soll und muss es wachsen. Bis 2020 könnten
so bis zu 250 MitarbeiterInnen zusätzlich in den Departments arbeiten
und dabei jeweils 2-3 international sichtbare Leuchtturm-Themen
schaffen. Nur so kann das AIT auch bei den großen Infrastrukturthemen
unserer Zeit internationaler Door-Opener für die österreichische
Wirtschaft sein!" In der Generalversammlung vom 8. Mai 2012 wurde der
Aufsichtsrat für die nächste Periode verlängert.
Herausforderung: Recruiting von High Level Player Als Partner der
heimischen Industrie, aber auch auf internationaler Ebene, konnte das
AIT im vergangenen Jahr in seiner wissenschaftlichen Arbeit ein
positives Zeugnis ablegen, was sich auch angesichts der hoch
attraktiven EU-Förderprojekte, die im Jahr 2011 gewonnen werden
konnten, widerspiegelt.
Prof. Dr. Wolfgang Knoll, Geschäftsführer des AIT: "Mit insgesamt
900 fixen und 200-250 freien DienstnehmerInnen konnten wir im Jahr
2011 eine ganze Reihe von neuen Projekten mit EU-Förderung an Land
ziehen. Durch unsere Fokussierung haben wir eine große Stärke:
Wir wissen wozu wir 'Ja' sagen müssen, und welche Projekte wir nicht
verfolgen. Die größte Herausforderung stellt zurzeit das Recruiting
von High-Level-Player dar. Dafür hat das AIT ein hochwertiges
Karrieremodell entwickelt und ausgerollt, mit dem wir in der Lage
sind auch internationale TOP-Leute engagieren zu können!"
11 Forschungsschwerpunkte in den Infrastrukturthemen der Zukunft
Der Erfolg eines Industriestandorts sowie die Lebensqualität hängen
in hohem Maße von einer effizienten und leistungsstarken
Infrastruktur ab. Die gegenwärtigen systemischen Veränderungen
erfordern neue Technologielösungen und eröffnen gleichzeitig
innovativen Unternehmen in den nächsten Jahrzehnten neue
Geschäftschancen. Vor diesem Hintergrund ermöglicht das AIT die
Realisierung innovativer Infrastrukturlösungen und bietet schon heute
die Technologien, Methoden und Tools für die Infrastruktur von
morgen.
Das AIT forscht in 11 Research Areas und fünf Departments in den
Infrastrukturthemen der Zukunft. "Mit dieser Aufstellung sind wir
klar fokussiert, erreichen jene kritische Größe die notwendig ist, in
der Prime League mitzuspielen und forschen auch, dank Begleitung des
Forschungsstrategischen Beirates, an den richtigen Themen", sagt
Knoll. Das AIT Austrian Institute of Technology konnte 2011 verstärkt
Top-Projekte aus EU-Förderprogrammen abrufen, wie beispielsweise das
EU-Projekt PRECYSE.
Beispiel: EU-Projekt PRECYSE
Das Projekt "PRECYSE (Prevention, Protection and Reaction to Cyber
Attacks to Critical Infrastructures) veranschaulicht die strategische
Ausrichtung und Umsetzung des AIT. Es wurde im Herbst 2011 gestartet,
ist ein für 3 Jahre anberaumtes europäisches Projekt, an dem das AIT
Safety & Security Department zentraler Partner ist. Das Projekt wird
von der EU mit 3,3 Mio. EUR gefördert. Dies entspricht einem Anteil
von 75% der Gesamtkosten.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuer Technologien und
Tools, die den Schutz von sicherheitskritischen IKT-Systemen vor
Cyber-Angriffen erhöhen. Die Betreiber dieser Infrastrukturen - wie
z.B. Energie- oder Verkehrskontrollzentralen - können dadurch die
möglichen Risiken besser abschätzen und die IKT Infrastrukturen
sicherer betreiben als bisher. Getestet werden die
Forschungsergebnisse u.a. am Verkehrskontrollsystem in der spanischen
Stadt Valencia.
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/3098
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Michael H. Hlava
AIT Austrian Institute of Technology
Head of Corporate and Marketing Communications
Tel.: +43 (0)50550-4014
mailto:[email protected] I www.ait.ac.at
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