• 25.05.2012, 12:01:20
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Alpenverein: 10 Empfehlungen zum Mountainbiken

Sicher und rücksichtsvoll in den Bergen unterwegs

Mountainbike-Tour vom Pfunderer Joch ins Pfitschtertal.

Innsbruck (TP/OTS) - Das Mountainbiken erfreut sich in Österreich
großer Beliebtheit, immer mehr Menschen nützen ihr Fahrrad für
Bergtouren und rasante Ausfahrten in die Natur. Um die Risiken der
Sportart zu reduzieren und Konflikte zu vermeiden, hat der
Alpenverein 10 Empfehlungen für sicheres und faires Mountainbiken
erarbeitet.

Laut einer aktuellen Studie besitzt bereits jeder dritte
Österreicher ein Mountainbike [Radverkehr in Zahlen - Daten, Fakten
und Stimmungen, BMVIT, 1. Auflage, 2010]. "Da die Zahl der Bergradler
stetig steigt, kommt es in alpinen Regionen immer wieder zu
Konflikten mit Wanderern oder Grundeigentümern", erklärt Michael
Larcher, Leiter des Bergsportreferats im Alpenverein. Die 10
Empfehlungen zum Mountainbiken sollen mögliche Spannungsfelder
aufzeigen und zu einem fairen und umweltverträglichen Miteinander
beitragen.

Biker halten Einzug im Alpenverein

"Der Trendsport Mountainbiken ist längst den Kinderschuhen
entwachsen und hat sich als eine der beliebtesten Sportart innerhalb
des Alpenvereins etabliert", bestätigt Larcher. Neben regelmäßigen
Radtouren in den Sektionen stehen auch maßgeschneiderte
Ausbildungsangebote wie der "Übungsleiter Mountainbike" auf dem
Programm (mehr dazu auf www.alpenverein-akademie.at).

Mountainbiken - Sicher und fair

10 Empfehlungen des Alpenvereins

Als Gesundheits- und Natursport bietet Mountainbiken große Chancen
für Fitness, Erlebnis und Wohlbefinden. Die folgenden Empfehlungen
dienen dazu, bestehenden Risiken wirkungsvoll zu begegnen und
Konflikte zu vermeiden.

1. Nur gesund aufs Rad

Mountainbiken ist Ausdauersport. Die wertvollen Bewegungs- und
Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine
realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und
steigere Intensität und Umfang deiner Touren sehr langsam.

2. Sorgfältig planen

Fachmagazine, Führerliteratur, Karten und Internet sind wertvolle
Hilfsmittel bei der Wahl einer Biketour, die deiner Fitness und
deinem fahrtechnischen Können entspricht. Besondere Beachtung
verdient der Wetterbericht, da Regen, Kälte oder auch Hitze das
Risiko erhöhen.

3. Check dein Bike

Kontrolliere regelmäßig und vor Fahrantritt Bremsen, Luftdruck,
den festen Sitz der Räder, Federung und Schaltung deines Bikes. Den
technisch einwandfreien Zustand sichert die jährliche Wartung durch
Experten.

4. Immer mit Helm

Bergauf und bergab, immer mit Helm! Im Falle eines Sturzes oder
einer Kollision schützt ein Helm vor Kopfverletzungen oder rettet gar
dein Leben! Verletzungen der Wirbelsäule können Rückenprotektoren
verhindern, die in modernen Bike-Rucksäcken integriert sind.

5. Auf vollständige Ausrüstung achten

Wärmende Kleidung, Regen- und Windschutz, Reparaturset und
Erste-Hilfe-Paket gehören in den Rucksack, ebenso Handy, Licht und
ausreichend (alkoholfreie!) Flüssigkeit und Proviant. Handschuhe und
Brille schützen deine Hände und Augen.

6. Tempo kontrollieren

Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an! Da
jederzeit mit unerwarteten Hindernissen zu rechnen ist, fahre
aufmerksam, bremsbereit und auf Sicht.

7. Fußgänger haben Vorrang

Nimm Rücksicht auf Fußgänger, indem du dein Kommen durch Klingeln
oder freundliche Worte ankündigst und das Tempo beim Vorbeifahren auf
Schrittgeschwindigkeit drosselst. Bevorzuge kleine Bike-Gruppen und
meide von Wanderern stark frequentierte Wege.

8. Bremsen mit Gefühl

Bodenerosion und Wegeschäden verhinderst du durch behutsames
Bremsen - so, dass die Räder nicht blockieren. Fahrtechnik und
wegschonende Bremstechnik vermitteln Experten in Mountainbike-Kursen.

9. Ein Herz für Tiere

Die Dämmerungsphase ist für Wildtiere die Zeit der
Nahrungsaufnahme. Fahre daher bei Tageslicht, um Störungen zu
vermeiden. Nähere dich dem Weidevieh im Schritttempo und schließe
Viehgatter nach der Durchfahrt.

10. Nur geeignete Wege befahren

Um Konflikte mit Grundeigentümern und anderen Natur-Nutzern zu
vermeiden, benütze - wenn möglich - nur freigegebene Straßen und
Wege.

Mountainbike-Schwerpunkt im Mitgliedermagazin "Bergauf" #2/2011
zum Download unter:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/OeAV2

Facts

Der Alpenverein ist mit 415.000 Mitgliedern der größte
Bergsportverein Österreichs und hinter dem Deutschen Alpenverein der
zweitgrößte Alpinverband weltweit.

- Größter alpiner Verein und größte Jugendorganisation Österreichs 
 - 415.000 Mitglieder 
 - 195 Sektionen
 - 22.000 Mitarbeiter/innen und Funktionär/innen
 - Anwalt der Alpen und gesetzlich anerkannte Umwelt-Organisation 
 - Größter Beherbergungsbetrieb Österreichs (> Hüttenfinder auf 
   http://www.alpenverein.at) 
 - 238 Schutzhütten und 13.000 Schlafplätze
 - Betreuung von 40.000 km Wanderwegen
 - Mehr als 200 Kletteranlagen (> Kletterhallenfinder auf 
   http://www.alpenverein.at)

Auch die Kletterer des Alpenvereins sind Weltspitze: Unzählige
Medaillen, Titel und Siege hat es in den letzten Jahren für die
österreichischen Kletterer geregnet. Die Erfolge von Profikletterern
wie Jakob Schubert, Anna Stöhr, Kilian Fischhuber, Johanna Ernst oder
Angela Eiter haben dazu geführt, dass das österreichische
Nationalteam von den Stockerlplätzen nicht mehr wegzudenken ist.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Oesterreichischer Alpenverein
   Michael Larcher 
   Olympiastraße 37
   A-6020 Innsbruck
   Tel.: +43 (0)512 59547-23
   Mobil: +43 (0)664 8556423
   Fax: +43 (0)512 59547-50 
   [email protected]  
   http://www.alpenverein.at 
   http://www.150jahre-alpenverein.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TPK

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