- 24.05.2012, 07:56:56
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Urlaubsbarometer 2012: Die Österreicher sparen vor allem beim Urlaub
Österreicher entdecken Heimat als günstige Alternative zu Fernreisen.

Wien (OTS) - Die Österreicher sind in diesem Jahr am liebsten zu
Gast in der eigenen Heimat. Dies ergab eine repräsentative Studie zur
Reiseplanung 2012, die im Auftrag der Europ Assistance Group in
sieben europäischen Ländern mit durchgeführt wurde. Für das
Urlaubsbarometer, das in Österreich bereits zum elften Mal
veröffentlicht wird, wurden auch 500 ÖsterreicherInnen und damit ein
repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung befragt.
Europa im Reisekoma
58 Prozent der Europäer planen für 2012 einen Sommerurlaub, womit der
niedrigste Stand seit Beginn der Befragung erreicht wurde. Am
reisefreudigsten sind die Franzosen mit 70 Prozent und die Italiener
mit 63 Prozent. Die Österreicher (59%) liegen im Mittelfeld, und in
Spanien (51%) plant auf Grund der hohen Arbeitslosenquote und rigiden
Sparprogramme nur mehr jeder Zweite einen Urlaub.
Österreicher reisen innerhalb Europas
83 Prozent der Österreicher planen für diesen Sommer eine Reise
innerhalb Europas und stehen damit an der Spitze der befragten
Länder. 26 Prozent verbringen den Urlaub in der Heimat, 48 Prozent im
sonnenverwöhnten Süden (Italien, Spanien, Kroatien...) und 39 Prozent
im Westen Europas. Zieht es immerhin noch 6 Prozent nach Amerika,
sind es auf Grund der jüngsten Ereignisse nur mehr je 3 Prozent, die
nach Afrika und Asien reisen. Beachtliche 70% der Italiener und 67%
der Franzosen verbringen den Urlaub im eigenen Land. Der Trend zu
Fernreisen ist damit endgültig gebrochen. Nur 13 Prozent der
Österreicher wollen außerhalb Europas verreisen.
Österreicher wollen sparen
Mit der Erkenntnis, dass auf Grund gestiegener Lebensmittel und
Energiepreise in der Geldbörse weniger steckt als noch vor einem
Jahr, mussten sich viele Österreicher erst anfreunden und wohl noch
mehr mit der Tatsache, dass gespart werden muss. Bei der Gesundheit
wird zwar nicht gespart (-1% geringere Ausgaben als im letzten Jahr),
auch beim Essen wird der Gürtel kaum enger geschnallt (-5%), aber die
Österreicher kürzen die Ausgaben bei Urlaub (-12%) und Kleidung
(-17%) erheblich. So beläuft sich das durchschnittliche Reisebudget
der Österreicher auf 2.180Euro und damit auf den niedrigsten Stand
seit 2006. Waren die Belgier letztes Jahr mit rund 2.600Euro
Europameister bei den Ausgaben, sind es in diesem Jahr die Deutschen
mit 2.472Euro. Markant ist vor allem der Einschnitt bei den
Italienern von knapp 25%. Bei unseren südlichen Nachbarn fiel das
Urlaubsbudget von 2.244Euro im Jahr 2011 auf 1.690Euro in diesem
Jahr.
In diesem Zusammenhang nicht überraschend, werden die einwöchigen
Reisen bei europäischen und österreichischen Urlaubern wieder
populärer. Führte der Trend die letzten Jahre zum zweiwöchigen
Urlaub, werden in diesem Sommer gleich viele ein- und zweiwöchige
Urlaube geplant (jeweils 37%). Drei Wochen oder länger verreisen 36
Prozent der Befragten.
Erholung und Zeit mit der Familie
Im Sommerurlaub wollen sich die Österreicher ausruhen und erholen.
Für zwei Drittel der österreichischen Sommerurlauber (64%) steht die
Erholung im Mittelpunkt. Damit liegen sie mit den Belgiern und
Deutschen (65%) fast gleich auf an der europäischen Spitze. Nur die
Hälfte der Spanier (53%) fährt in die Ferien, um Ruhe und Erholung zu
finden und möchte im Urlaub lieber etwas erleben. Für 25 Prozent der
Österreicher und 26 Prozent der Briten bedeutet Urlaub, Zeit mit
Familie und Freunden zu verbringen. Noch im Jahr zuvor war das
Zusammensein mit Familie und Freunden nur für 21 Prozent der
Österreicher der primäre Gedanke für die Sommermonate.
Die Entscheidung für die Destination hat mehrere Faktoren. Die
Österreicher lassen hierbei vor allem das Budget entscheiden. Das
Klima ist ein weiterer wichtiger Faktor, aber auch die Sicherheit im
Land und die Gefahr möglicher Anschläge und sozialer Unruhen.
Meeresstrand immer noch vor Berggipfel
Die Österreicher fahren in diesem Jahr wieder am liebsten an den
Strand. Knapp zwei Drittel (62%) wollen im Sommer ans Meer. Damit
belegen sie das europäische Mittelfeld, unverändert 75 Prozent der
Italiener legen sich an den Strand, und auch die Deutschen liegen mit
71 Prozent deutlich vor den Österreichern. 23 Prozent der
Österreicher wollen nicht an einem Ort bleiben, sondern eine
Rundreise machen und 27 Prozent wollen in die Berge und belegen damit
den europäischen Spitzenwert sowie auch einen langjährigen
Höchstwert. Durchschnittlich wollen 62 Prozent der Europäer ihren
Sommerurlaub am Meer und 16 Prozent Zeit in den Bergen verbringen.
In Österreich wird der Urlaub von 72 Prozent der Befragten immer noch
selbst organisiert; 31 Prozent buchen lieber unkompliziert eine
Pauschalreise, was dem europäischen Durchschnitt entspricht. Ziehen
77 Prozent dabei in ein Hotel, kommen 19 Prozent in einem
Zweitwohnsitz oder bei Freunden unter. 9 Prozent nehmen ihr zu Hause
mit und verreisen mit dem Campingbus.
"Das Urlaubsbarometer zeigt zwar, dass beim Urlaub gespart wird,
dennoch wollen die ÖsterreicherInnen nicht darauf verzichten. Wir
haben schon im Zuge vorangegangener Wirtschaftskrisen erkennen
können, dass diese dem heimischen Tourismus nützen.
Viele Reiselustige tendieren wieder zum Heimaturlaub und damit zur
Rückkehr zu Angeboten made in Austria. Berge statt Meer heißt die
Devise", resümiert Jean-Francois Diet, Geschäftsführer von Europ
Assistance.
Die internationale Studie kann bezogen werden unter:
http://www.europ-assistance.at/B2B/Presse/Urlaubsbarometer.php
DIE EUROP ASSISTANCE GRUPPE IN KÜRZE
Die Europ Assistance Gruppe wurde 1963 gegründet und ist Erfinder des
Assistance-Konzepts. Sie bietet ihre Services weltweit an, um ihren
Privat- und Firmenkunden die entsprechenden Lösungen zu deren
außergewöhnlichen und alltäglichen Herausforderungen zu liefern - 24
Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.
Seit 2004 hat die Europ Assistance Gruppe ihre Servicepalette um
Gesundheit- und Familie & Home Assistance erweitert und gleichzeitig
das Wachstum der beiden traditionellen Bereiche Reise und Automotive
gesteigert.
Europ Assistance ist ein 100%-iges Tochterunternehmender GENERALI
Gruppe und deckt 208 Länder mit ihren Services ab. Die Gruppe ist mit
7.000 Mitarbeitern und 80 Gesellschaften in 35 Ländern vertreten:
2011 beantwortete die Europ Assistance Gruppe 62 Millionen Anrufe und
hat 14 Millionen Einsätze weltweit durchgeführt. Das Netzwerk der
Europ Assistance, bestehend aus
medizinischem Personal (Vertrauensärzten und Begleitärzten) und
410.000 Partnern, wird von 4.200 Einsatzbetreuern in 38
Einsatzzentralen rund um die Welt koordiniert.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Europ Assistance Österreich
Kratochwjlestraße 4, 1220 Wien
Mag. Clemens Prantner
01 31955 70-6210
[email protected]
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