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OTS0173   19. Apr. 2012, 12:16

AMA-Marketing startet Charmeoffensive für Topfen

Neue Broschüre macht Lust auf Topfenvielfalt


AMA-Marketing holt den Topfen aus dem Dornröschenschlaf vergrößern

BILD zu OTS - Im Bild: Dr. Peter Hamedinger (AMA-Produktmanager für Milch und Milchprodukte) und Anton Schrei (Küchenchef im Stadtgasthaus Eisvogel)

Der Topfen befindet sich derzeit ein bisschen im
Dornröschenschlaf. Er ist seit vielen hundert Jahren bekannt, gilt
als natürlich und vielseitig verwendbares Milchprodukt, aber
besonders modern ist sein Image nicht. Das soll sich nun ändern. Die
AMA-Marketing startet eine Charmeoffensive für diesen vielfältigen
Frischkäse und stellt dazu passend eine Broschüre vor, die beweist,
dass Topfen bei Weitem kein "Arme-Leut-Essen" ist.

Laut RollAMA, dem Haushaltspanel der AMA-Marketing, ging der
Umsatz von Topfen in den vergangenen Jahren leicht, aber
kontinuierlich zurück. Erst voriges Jahr zeigte die Kurve mit knapp
EUR 28 Mio. Umsatz wieder leicht nach oben. Gekauft wird der Topfen
vor allem von jungen und älteren Singles, wie eine aktuelle Umfrage
der AMA zeigt. Immerhin jedes zehnte gekaufte Topfenpackerl stammt
aus biologischer Produktion. Am beliebtesten ist dabei die magere
Variante oder jene mit 20% FiT. 90 heimische Molkereien verarbeiten
pro Jahr zirka 140.000 t Milch zu 31.000 t Topfen. Das bedeutet also
4,5 kg Milch für 1 kg Topfen. Der durchschnittliche
Pro-Kopf-Verbrauch an Speisetopfen beträgt 3,8 kg. Nicht enthalten
sind darin aber jene Mengen, die als Industrietopfen, Frischkäse,
Landfrisch- und Löffelkäse oder als Gervais gegessen werden.

Als Aufstrich und zum Backen verwendbar

Am häufigsten wird Topfen für Aufstriche verwendet, an zweiter
Stelle steht das Backen. Dass man mit Topfen auch unkompliziert
kochen kann, ist erst 18% der Befragten bekannt. Knapp 5% verwenden
den Frischkäse auch für Wickel und Umschläge oder sonstige äußerliche
Behandlungen. Die Vielseitigkeit des Topfens wird geschätzt. Außerdem
ist er als natürliches und gesundes Lebensmittel bekannt.
Aufholbedarf hat die Basis aller Käseprodukte jedoch noch in Sachen
Modernität: Nur jeder vierte Konsument bezeichnet Topfen als modernes
Milchprodukt.

Topfen - natürlicher Genuss

Genau hier setzt die neue Charmeoffensive der AMA-Marketing an.
"Topfen ist schon aufgrund seiner Herstellungsweise ein absolut
naturnahes Produkt und eine ideale Ausgangsbasis für vielfältige
Geschmacksabenteuer. Ob man ihn Topfen oder Frischkäse nennt, ist
egal. Er passt mit seinem frischen, unverfälschten und sympathischen
Charakter in jedem Fall perfekt in unsere ernährungsbewusste Zeit",
hofft Peter Hamedinger, AMA-Produktmanager für Milch und
Milchprodukte, auf die baldige Renaissance des Topfens.

Eine neue Broschüre der AMA-Marketing zeigt, was im Topfen alles
steckt. Auf 98 Seiten gibt es nicht nur einen ausführlichen Teil mit
einfachen und schnellen Rezepten für Süßes und Pikantes, sondern auch
viel Wissenswertes rund um dieses Produkt. Die ersten Exemplare der
Publikation sind bereits bei den Konsumenten gelandet und die
positiven Rückmeldungen sind enorm. "Wir sind überrascht, wie gut die
neue Topfen-Broschüre ankommt. Da ist für jeden etwas dabei - vom
klassischen Wachauer Topfenstrudel bis zum gebackenen
Topfen-Couscous-Nockerl. Wir haben den Geschmack der Zeit offenbar
genau getroffen", freut sich Hamedinger über den Charme des Produktes
und der neuen Broschüre. Der Milchmanager erwartet sich neben der
Steigerung des Images aber auch verstärktes Interesse an dem Produkt
selber. Die neue Broschüre ist kostenlos im Webshop zu bestellen
unter shop.ama-marketing.at.

Per Zufall erfunden

Die Topfenherstellung ist seit vielen hundert Jahren bekannt.
Schon Tacitus, ein römischer Rechtsgelehrter, berichtete seinen
Landsleuten um 60 nach Christus von geronnener Milch, die die
Germanen zu essen pflegten. Milch wurde damals in Tontöpfen gelagert,
in denen sie schnell sauer wurde. Die Flüssigkeit verdampfte und
zurück blieb "Twaragau", wie die Russen zum Topfen sagen. In
Deutschland wurde daraus der Quark. Der österreichische Begriff
"Topfen" ist mindestens seit dem 13. Jahrhundert belegt und lässt die
Herstellung in einem Topf anklingen. In Westösterreich kennt man ihn
auch als "Schotten", in Kärnten als "Schottenkas".

So wird Topfen gemacht

Die Topfenherstellung ist denkbar einfach: Milch wird mit Lab
und/oder Säurekulturen versetzt. Nach acht bis zehn Stunden bei
Zimmertemperatur ist die Milch "dickgelegt" und kann mit einer
Käseharfe zum sogenannten Bruch geschnitten werden. Durch das
Auspressen oder eine Zentrifuge wird die feste Masse von der
flüssigen Molke getrennt und der Topfen ist fertig. Das lässt sich
übrigens auch ganz einfach zu Hause bewerkstelligen.

Je nach Herstellungsart erhält man drei verschiedene Arten. Grober
Topfen erhält seine krümelige, bröselige und körnige Struktur durch
die Herstellung in Topfenfertigern. Feinen Topfen produziert man mit
eigenen Zentrifugen. Landfrisch- oder Löffelkäse verdankt seine
typische Kornstruktur der Produktion in der Wanne. Hier wird der
kalorienarme Käsebruch durch Mischen mit Rahm auf den gewünschten
Fettgehalt eingestellt.

Nach dem Gehalt von Fett in der Trockenmasse (FiT) unterscheiden
sich folgende Klassen: magerer Speisetopfen bis 5% FiT, Speisetopfen
bis 20% beziehungsweise bis 40% FiT. Darüber hinaus gibt es Gervais
mit 55% Fit, die sogenannte Rahmstufe, sowie die Doppelrahmstufe mit
65% FiT.
(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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Rückfragehinweis: DI Manuela Göll,
Unternehmenskommunikation,
Tel. 01/33151-404,
Mobil 0664/837 61 78,
E-Mail: manuela.goell@ama.gv.at

Dr. Peter Hamedinger,
AMA-Produktmanager für Milch und Milchprodukte
Tel. 01/33151-414,
peter.hamedinger@ama.gv.at

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