• 19.04.2012, 11:11:11
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Generali Gruppe Österreich 2011: Auf solidem Erfolgskurs trotz Finanzkrise - BILD

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2879
Im Bild v.l.n.r. CEO Dr. Luciano Cirinà und CFO Dr. Peter Thirring

Wien (OTS) -

- Weiteres Wachstum entgegen dem Markttrend.
 - Boom bei Generali-Lebensversicherungen.
 - Steigerung der laufenden Erträge aus Kapitalanlagen trotz
   Staatsschuldenkrise.
 - EGT wieder über 100 Millionen Euro.

"Trotz der anhaltenden Turbulenzen auf den Finanzmärkten können
wir für 2011 eine solide Bilanz vorlegen, die unsere starke
finanzielle Substanz sowie unseren nachhaltigen Erfolg auf dem
österreichischen Versicherungsmarkt unter Beweis stellt", erklärte
Dr. Luciano Cirinà, CEO der Generali Holding Vienna AG, anlässlich
der Bilanzpräsentation in Wien. "Diese Ergebnisse dokumentieren, dass
die Generali Gruppe Österreich nicht nur sehr gut, sondern - auch im
Vergleich zu unseren Mitbewerbern - hervorragend aufgestellt ist",
betonte Cirinà und führte für die Generali Gruppe Österreich u.a.
folgende Aspekte ins Treffen:

- Das direkte Prämienaufkommen wurde entgegen dem Markttrend um
   1,2% gesteigert.
 - Die Combined Ratio netto belief sich auf 95,6% und bestätigt die
   konsequente Ertragsorientierung des Konzerns.
 - Es konnte wieder ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
   (EGT) jenseits der 100-Mio-Euro-Marke erwirtschaftet werden.
 - Die konsolidierten Kapitalanlagen und die laufenden Erträge aus
   Kapitalanlagen liegen im Plus.
 - Mit "stillen Reserven" in Höhe von 1,1 Mrd. Euro und einer
   Eigenkapitalquote von 13,1% weist die Generali Gruppe Österreich
   hervorragende Werte aus.

Mehr Geschäft in allen Sparten

Die Generali Gruppe Österreich hat im herausfordernden
Geschäftsjahr 2011 ihre Position als drittgrößte Versicherungsgruppe
auf dem österreichischen Markt weiter ausgebaut. Trotz des anhaltend
harten Wettbewerbs hat die Gruppe, zu der u.a. die Generali
Versicherung, BAWAG P.S.K. Versicherung und Europäische
Reiseversicherung gehören, ihren Marktanteil auf 15,2% aufgestockt.
Während die österreichische Versicherungswirtschaft 2011 um 1,7%
geschrumpft ist, konnte die Generali Gruppe Österreich ihr direktes
Prämienaufkommen um 1,2% auf 2.502,0 Mio. Euro steigern.

Zur erfolgreichen Ausweitung des Geschäfts haben alle
Spartengruppen beigetragen. Sowohl in der Kranken- als auch in der
Lebensversicherung hat sich die Generali Gruppe deutlich besser als
der Gesamtmarkt entwickelt. In der Lebensversicherung erhöhte die
Generali Gruppe ihr Prämienaufkommen um 1,2% auf 946,3 Mio. Euro, der
Gesamtmarkt verzeichnete hingegen einen Rückgang um 7,5%. Auch in der
Krankenversicherung erzielte die Generali mit einem Plus von 4,0% auf
230,3 Mio. Euro ein höheres Wachstum als der gesamte Markt (+3,6%).
Die Schaden- und Unfallversicherung lag mit einem Zuwachs um 0,6% auf
1.325,4 Mio. Euro ebenfalls im Plus (Markt +2,9%) und ist mit einem
Anteil von 53% am gesamten direkten Prämienaufkommen weiterhin der
größte Geschäftsbereich der Gruppe.

Unter Einbeziehung des Rückversicherungsgeschäfts (indirektes
Geschäft) in Höhe von 25,3 Mio. Euro stiegen die verrechneten
Bruttoprämien der Generali Gruppe Österreich um 0,5% auf 2.527,3 Mio.
Euro.

Generali Versicherung: Boom in der betrieblichen Vorsorge

Der Generali Versicherung - laut Statistik des
Versicherungsverbandes das zweitgrößte Versicherungsunternehmen
Österreichs - ist es gelungen, ihr direktes Prämienaufkommen um 3,9%
auf 2.237,4 Mio. Euro zu steigern.

Die Offensive in der betrieblichen Personenversicherung führte zu
einigen Großverträgen in der Lebensversicherung. Dadurch erhöhte sich
das Prämienvolumen in dieser Sparte um 10,7% auf 739,5 Mio. Euro. Mit
509,9 Mio. Euro entfiel der Großteil des Prämienaufkommens auf die
klassische Lebensversicherung, die um 18,3% zulegen konnte, was das
große Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher in diese
besonders sichere Form der persönlichen Vorsorge neuerlich unter
Beweis stellt. Mit der Entwicklung im Bereich der Lebensversicherung
hat die Generali unter den großen österreichischen
Versicherungsunternehmen eine einzigartige Erfolgsbilanz geschafft.

Die Schaden- und Unfallversicherung war vom weiterhin aggressiven
Preiswettbewerb In der Kfz-Versicherung - die Generali Versicherung
ist in diesem bedeutenden Segment weiterhin unangefochtener
Marktführer - geprägt. Dennoch ist es gelungen, das Prämienaufkommen
der Schaden-und Unfallversicherung um 0,4% auf 1.267,6 Mio. Euro zu
steigern und auch das Kfz-Geschäft mit einem Prämienvolumen von 526,3
Mio. Euro nahezu stabil zu halten (-0,3%). In der
Kfz-Kaskoversicherung konnte die Generali sogar einen Prämienzuwachs
um 2,0% erzielen.

Auch im Gesundheitsbereich setzen immer mehr Österreicherinnen und
Österreicher auf eine private Ergänzung staatlicher Leistungen. Nicht
zuletzt deshalb wuchs das Prämienaufkommen in der Krankenversicherung
der Generali um 4% auf 230,3 Mio. Euro.

BAWAG P.S.K. Versicherung: Wachstum bei laufenden Prämien

Die BAWAG P.S.K. Versicherung verzeichnete 2011 bei
Lebensversicherungen mit laufender Prämienzahlung eine Steigerung um
3,4% auf 124,1 Mio. Euro und setzte somit in diesem Bereich den
Wachstumskurs der vergangenen Jahre fort. Bei Einmalerlägen bekam das
Unternehmen so wie alle Bankenversicherer die Anhebung der
gesetzlichen Mindestlaufzeit von zehn auf 15 Jahre, aber auch die
sehr volatile Entwicklung der Finanzmärkte und die Notwendigkeit der
Banken, die eigene Liquidität über die Forcierung von Sparkonten und
dergleichen zu sichern, zu spüren. Auf Grund dieser Faktoren ging das
Prämienaufkommen um 22,4% auf 206,9 Mio. Euro zurück.
Dennoch konnte die BAWAG P.S.K. Versicherung einen Jahresüberschuss
von 2,1 Mio. Euro erwirtschaften.

Europäische Reiseversicherung expandierte kräftig weiter

Bei der Europäischen Reiseversicherung, dem Marktführer in diesem
bedeutenden Versicherungssegment, standen auch 2011 die Zeichen auf
Wachstum. Mit einem direkten Prämienaufkommen von 57,7 Mio. Euro
wurde der Wert des Vorjahres um 6% übertroffen. Insgesamt bot die
Generali-Tochter 2,2 Mio. Reisenden Versicherungsschutz.
Der Jahresüberschuss von 4 Mio. Euro ist das beste Ergebnis der
Unternehmensgeschichte.

Wachstum der Kapitalanlagen und laufenden Erträge

Die Kapitalanlagen entwickelten sich trotz des schwierigen
Marktumfeldes positiv und stiegen um 0,3% auf 10.402,5 Mio. Euro. Die
laufenden Erträge aus Kapitalanlagen konnten um 1,2% auf 417,3 Mio.
Euro gesteigert werden.

"Für uns hat die Sicherheit der Kundengelder oberste Priorität",
unterstreicht CFO Dr. Peter Thirring. "Deshalb haben wir auch 2011 an
unserer Veranlagungsstrategie festgehalten, die auf langfristigen
Erfolg ausgerichtet ist." Eckpfeiler der Strategie sind erstklassige
Schuldnerbonität, ausreichende Liquidität, Rentabilität sowie
Mischung und Streuung der Kapitalanlagen. Thirring: "Wir konnten so -
trotz Festhaltens am strengen Niederstwertprinzip - eine attraktive
Gesamtverzinsung für unsere Lebensversicherungskunden erzielen, mit
der wir im Spitzenfeld der Versicherungswirtschaft liegen." Die
"stillen Reserven" der Gruppe im Ausmaß von rund 1,1 Mrd. Euro
dokumentieren die Werthaltigkeit der Kapitalanlagen.

Ausblick 2012: Höchstmögliche Sicherheit und Steigerung des
EGT

Trotz des anspruchsvollen Marktumfeldes konnte die Generali Gruppe
Österreich auch 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
erwirtschaften, mit dem sich CEO Luciano Cirinà sehr zufrieden zeigt:
"Mit 101,3 Mio. Euro haben wir wieder die 100-Mio.-Euro-Marke
übersprungen." Dass das EGT 2011 um 24% unter dem Niveaus des
Vorjahres lag, ist in erster Linie auf damals realisierte
Einmaleffekte zurückzuführen.

Für 2012 geht der Vorstand aus heutiger Sicht von einem
voraussichtlich höheren EGT aus. An der ertragsorientierten
Geschäfts- und risikobewussten Zeichnungspolitik wird die Generali
Gruppe Österreich unverändert festhalten. Im Vordergrund stehen die
höchstmögliche Sicherheit im Asset Management und die Sicherung der
starken Substanz der Gruppe.

Auf dem Versicherungsmarkt will die Generali Gruppe Österreich
2012 an die Vorjahreserfolge anknüpfen. Cirinà: "Ausschlaggebend für
die erfreuliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war nicht
zuletzt die hervorragende Betreuungsqualität unserer Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Ihnen ist es gelungen, unsere Kunden über die
flexiblen Deckungskonzepte und innovativen Produkte bestens zu
beraten und ihnen im Schadenfall optimale Hilfe zu bieten. Diese
Kompetenzen werden wir heuer noch verstärken, denn die aktuellen
Krisenzeiten bieten dafür optimale Chancen."

Im Fokus stehen dabei auf spezielle Zielgruppen ausgerichtete
Risikovorsorge-Pakete, die eine Rundum-Absicherung für verschiedene
Lebensphasen bieten. Im ersten Quartal 2012 hat die Generali diese
Offensive bereits mit den Zielgruppen-Paketen RISK Care für Singles
und Paare bzw. Familien sowie KIDS Care für Kinder gestartet. Auch
die Haushalt- und Eigenheim-Versicherung der Generali wurden heuer
bereits neu gestaltet auf den Markt gebracht.

Große Aufmerksamkeit widmet die Generali dem Ausbau der
Kundenbetreuung in ganz Österreich. Dafür sucht die Generali 200 neue
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu kompetenten Kundenbetreuern
ausgebildet werden. Besonderen Wert legt die Generali auch auf eine
ausgewogene Vertriebsstruktur. Die Intensivierung des
Bankenvertriebs, insbesondere die erfolgreichen Kooperationen mit der
3 Banken-Gruppe und der BAWAG P.S.K., trägt bereits wichtige Früchte.
Der Prämienanteil des Bankenvertriebs beträgt in der
Lebensversicherung mittlerweile schon mehr als 26%.
Ab Herbst intensiviert die Generali auch ihre Lehrlingsausbildung.
Derzeit bildet die Generali rund 100 Lehrlinge aus.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2879

Disclaimer: Bei diesem Text handelt es sich um eine unverbindliche
Basisinformation für Medienvertreter, jedoch nicht um ein Angebot,
eine Aufforderung oder eine Empfehlung zum Kauf von
Versicherungsprodukten. Informationen über die Geschäftsentwicklung
sowie über Produkte und Services sind verkürzt bzw. vereinfacht
dargestellt. Details zur Geschäftsentwicklung enthält der jeweilige
Geschäftsbericht. Die genaue Definition und der Umfang des
Versicherungsschutzes sind in den jeweiligen Vertragsgrundlagen
festgehalten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine
verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds
oder einer Versicherung zu.

Hinweis: Der Konzernabschluss der Generali Holding Vienna AG wurde
nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie
in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, den nach § 245 a UGB
zu beachtenden unternehmensrechtlichen Vorschriften und den
ergänzenden Vorschriften des VAG aufgestellt. Auf die
Jahresabschlüsse der Versicherungsunternehmen wurden die
Rechnungslegungsbestimmungen des Unternehmensgesetzbuches (UGB) unter
Berücksichtigung der besonderen Bestimmungen des
Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) in der

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Generali Gruppe Österreich
Josef Hlinka
Tel.: (01) 534 01-11375
[email protected]
www.generali.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EAG

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