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OTS0133   17. Apr. 2012, 12:04

Heimische Gärtner starten in die Sommerblumen-Saison

"Tag der offenen Gärtnerei" am 28. April in 1.400 Betrieben bundesweit


Start der Sommerblumen-Saison beim Gärtner vergrößern

BILD zu OTS - Im Bild v.l.n.r.: Ing. Franz Windisch (Präsident der Landwirtschaftskammer Wien), Mag. Micaela Schantl (Leiterin der AMA-Blumenwerbung), Dipl.Ing. Karin Weigel (Geschäftsführerin Bundesverband der österreichischen Gärtner), Dr. Stephan Mikinovic (Geschäftsführer der AMA Marketing GesmbH)


Auch wenn es die aktuellen Außentemperaturen noch nicht erahnen lassen, für die heimischen Gärtner startet am 28.04.2012 die Sommerblumensaison. Aus diesem Anlass laden die rund 1.400 heimischen Gartenbaubetriebe zu einem "Tag der offenen Tür", wo sich die Konsumenten nicht nur über die neuesten Trends und Neuzüchtungen informieren können, sondern auch Ideen für ihre eigenen Gärten und Balkone sammeln, Blumen von bester österreichischer Qualität erwerben und sich wertvolle Tipps und Tricks von den Profis holen können. Viele Betriebe lassen sich auch ein Rahmenprogramm für große und kleine Besucher einfallen, wie Modeschauen oder kulinarische Schmankerl.

Es liegen arbeitsreiche Wochen hinter unseren Fachkräften, in denen aus Stecklingen stattliche Balkonblumen und aus Samen Kräuter und Gemüsejungpflanzen herangezogen wurden, die ab sofort zum Auspflanzen bereit sind. "Natürlich gibt es auch heuer wieder zahlreiche Neuzüchtungen und es lohnt sich, beim Einkauf nach der 'Balkonblume des Jahres' zu fragen. Nahezu jedes Bundesland kürt eine solche und stellt sie eine Saison lang ins Rampenlicht. Welche Neuheiten man dieses Jahr auf Balkon, Terrasse und Garten pflanzt, erfährt man am besten in diesen Tagen beim Gärtner", empfiehlt Karin Weigel vom Bundesverbandes der Österreichischen Gärtner.

Treue Stammkunden bringen den Umsatz

"Heuzutage kann man Pflanzen fast überall kaufen. Aber nur bei den heimischen Gärtnern gibt's auch die fachmännliche Beratung und Kompetenz dazu", rät auch Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA-Marketing, zum Einkauf beim Fachmann. Und wer einmal beim Gärtner sein Sortiment erworben hat, tut es immer wieder. Laut einer Umfrage der AMA-Marketing unter den heimischen Gartenbaubetrieben im November 2011 steigt der Anteil an Stammkunden (aktuell 66,2%), während seltene oder einmalige Kunden immer weniger werden (11,6%). Dementsprechend werden mehr als zwei Drittel des Umsatzes (68,7%) mit Stammkunden gemacht.

Generell sind die heimischen Gärtner mit der Umsatzentwicklung zufrieden. Besonders gut entwickelt sich der Bereich Kräuter und Gemüsejungpflanzen, "die man auch auf dem kleinen Balkon gut selber anbauen und ernten kann", weiß Micaela Schantl, Leiterin der AMA-Blumenwerbung. Eine ebenso gute Umsatzentwicklung verzeichnen mehrjährige Pflanzen und Stauden, die gerne mit saisonaler Ware kombiniert werden. "Das macht den Reiz des Gartens aus - die Kombination zwischen Stauden, die viele Jahre Freude machen, und wechselnden Pflanzen, die auf die Jahreszeit abgestimmte Akzenten rund ums Haus setzen", so Schantl.

Kosten- und Wettbewerbsdruck macht Gärtnern zu schaffen

Zu kämpfen haben die heimischen Gärtnereien allerdings mit den steigenden Kosten, vor allem für Energie (79%), Betriebsmittel (74%) und Personal (71%). Ebenso macht ihnen der hohe Konkurrenzdruck (64%) durch das Billigangebot in Baumärkten, Gartencentern und zunehmend auch den Supermärkten zu schaffen.

Mit Qualität und Beratung punkten

Umso mehr setzen die Fachmänner und -frauen mit dem Grünen Daumen auf die Qualität ihrer Pflanzen und die persönliche Beratung. Diese wird durch Broschüren, Poster und Dekomaterial von der AMA-Werbung noch unterstrichen. Neu erschienen ist etwa die umfangreiche Broschüre "Hausbäume". Diese und viele weitere Broschüren sind ab sofort kostenlos im Webshop (shop.ama-marketing.at) erhältlich.

"Der Vorteil regionaler Ware liegt klar auf der Hand: die Pflanzen sind an die Witterungs- und Temperaturverhältnisse angepasst, haben nur wenige Transportkilometer hinter sich und wurden vor allem mit Sorgfalt und Liebe groß gezogen. So machen die Pflanzen nicht nur am Tag des Einkaufs Freude, sondern auch noch viele Wochen und Jahre danach", betont Weigel.

Gartenbau ist wesentliche Sparte der Wiener Landwirtschaft

Der Gartenbau in Österreich ist sehr kleinstrukturiert. Die durchschnittliche Betriebsfläche beträgt 1,51 ha. Die 1.414 heimischen Gärtnereien (Erhebung 2010) bewirtschaften zusammen 2.144 ha. Oberösterreich besitzt mit 27,2% die größten Flächenanteile, gefolgt von Niederösterreich (24%) und Wien (17,9%).

In der Bundeshauptstadt zählt der Gartenbau etwa zu den wesentlichsten Sparten der Landwirtschaft. Die 92 Zierpflanzenbetriebe (13%) Wiens haben 2010 rund EUR 22 Mio. des gesamtlandwirtschaftlichen Produktionswerts von EUR 100 Mio. erwirtschaftet. "Um die sich immer weiter öffnende Preis-Kosten-Schere zu kompensieren, setzen die Gärtner auf Veredelung und die Vermarktung über einen eigenen Endverkaufsbetrieb", informiert LK-Präsident Franz Windisch. Der persönliche Kontakt zu den Konsumenten bietet die Möglichkeit der fachkundigen Beratung und Profilierung. Daher rührt auch die lange Tradition der Blumenmärkte, wo die Zierpflanzenbetriebe der Stadt an 80 Standorten die Nähe zum Kunden wahrnehmen, ebenso wie die Aktion "Schule in der Gärtnerei", die heuer erstmals bundesweit stattgefunden hat und 20.000 Schülern die Möglichkeit eines 'grünen Klassenzimmers' bot, wo sie Pflanzen und Erde zum Anfassen vorfanden und ihren 'grünen Daumen' später in der eigenen Schule weiter testen konnten", so Windisch. (Schluss) wol

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0133 2012-04-17 12:04 171204 Apr 12 AIZ0001 0753



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Rückfragehinweis: Mag. Micaela Schantl,
AMA-Produktmanagerin Blumen und Zierpflanzen
Tel. 01/33151-418,
E-Mail: micaela.schantl@ama.gv.at

DI Manuela Göll,
Unternehmenskommunikation,
Tel. 01/33151-404,
Mobil 0664/837 61 78,
E-Mail: manuela.goell@ama.gv.at

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