- 24.02.2012, 11:59:36
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Klimt persönlich"-Vernissage im Leopold Museum
Die große Jubiläumsausstellung des Leopold Museum läßt den Meister persönlich zu Wort kommen

Wien (OTS) - Riesenandrang herrschte Donnerstag Abend im Leopold
Museum bei der Vernissage zur großen Jubiläumsausstellung "Klimt
persönlich".
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer persönlich eröffnete die unter
Federführung von Tobias G. Natter mit Peter Weinhäupl und Franz Smola
kuratierte Schau zum 150. Geburtstag von Gustav Klimt. Der
Bundespräsident erinnerte die Festgäste daran, dass Gustav Klimt und
Egon Schiele, - beide heute als ewige Sterne am österreichischen
Kunsthimmel gefeiert - noch in den 1950er Jahren "keineswegs
Gegenstand des Kunst- und Kulturunterrichtes" in den Schulen waren
"eher im Gegenteil", so Fischer. Sein Vater, damals Sektionsleiter im
Innenministerium und Rudolf Leopolds Vater, ebenfalls hoher Beamter,
hätten zu dieser Zeit Sorgenfalten auf der Stirn gehabt, angesichts
des übergroßen Interesses von Heinz Fischer für Fußball und Sport im
Allgemeinen, während sich Medizinstudent Rudolf Leopold zu sehr mit
der Kunst Schieles, eines als "Pornographen" verschrienen Malers
beschäftigte. Die Interessen der jungen Männer haben beider Werdegang
nachweislich nicht geschadet, wurde doch das eine "Sorgenkind"
Bundespräsident, das andere Augenarzt und der bedeutendste Sammler
der Klassischen österreichischen Moderne. Dr. Heinz Fischer merkt
auch an, dass seine Wohnung just dort liege, wo Klimt sein
Josefstädter Atelier hatte, während seine Tochter unweit des letzten
Klimt-Ateliers wohne.
Dr. Elisabeth Leopold pries Gustav Klimt hymnisch als
"Weltkünstler und Genie", der sich mit mehr als 30 Jahren noch einmal
neu erfand und den Wiener Jugendstil prägte wie kein anderer. "Einen
frischen Blick auf Klimt" garantierte Leopold Museum-Direktor Tobias
G. Natter den Vernissage-Gästen. Viel sei bisher über Klimt
geschrieben worden, aber jetzt käme der Meister selbst zu Wort und
kommentiere sein Werk", erläuterte Natter. Stellvertretend für die
vielen großartigen Leihgaben schwärmt er von Klimts "Apfelbaum",
einst Lieblingsbild von Peter Altenberg.
Managing Director Peter Weinhäupl zitierte einen Kritiker, der die
Aufregung rund um das in Mannheim ausgestellte Klimtsche Meisterwerk
"Tod und Leben" - heute Glanzstück der Sammlung Leopold" -
schilderte. So blieben damals viele vor dem Gemälde stehen,
schüttelten den Kopf und meinten, so etwas könne nur ein Wiener
verstehen. Und doch, so der Kritiker sei gerade jenes Bild für ihn
"das stärkste Erlebnis der ganzen Ausstellung gewesen", schloss
Weinhäupl. Die Ausstellung selbst sei ein besonderer Kraftakt, habe
man es doch mit enormen Transport- und Versicherungssummen zu tun und
könne nicht auf die Staatshaftung zurückgreifen.
Das Ergebnis des aufwändigen Projektes bewunderten hunderte Gäste,
allen voran Bundespräsident Heinz Fischer mit seiner bezaubernde
Gattin Margit Fischer, Meinhard Rauchensteiner und Markus Langer
(Präsidentschaftskanzlei), Klimt-Nachfahren der Familien Zimpel,
Huber und Zimmermann, Diethard Leopold, Belvedere-Direktorin Agnes
Husslein, Sammler Ernst Ploil, Grande Dame Dagmar Koller, Paul
Asenbaum, Eva Maria Klinger, die Künstler Manfred Bockelmann und
Prof. Robert Hammerstiel, die Leopold Museum-Vorstände Helmut Moser,
Wolfgang Nolz und Andreas Nödl, Andrea Jungemann (Sotheby's), Wien
Tourismus Direktor Norbert Kettner, Klimt-Kenner und Galerist
Wolfgang G. Fischer, Franz Eder (Galerie Welz), Freunde-Verein
Vorstand Hans Raumauf (VIG), MAK Direktor Christoph Thun-Hohenstein,
Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel, Ullrich Grassmann, Tim Philipp
Brendel und Gert Walden (Architekturbüro Baumschlager Eberle - die
Ausstellungsarchitekten), Barbara Grötschnig (VIG), Wien Museum
Direktor Wolfgang Kos, Verleger Christian Brandstätter, u.v.a.
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2757
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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag. Klaus Pokorny Leopold Museum-Privatstiftung Presse / Public Relations MuseumsQuartier Wien 1070 Wien, Museumsplatz 1 Tel +43.1.525 70-1507, Fax +43.1.525 70-1500 www.leopoldmuseum.org, [email protected]
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