• 21.11.2011, 12:42:40
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Leopold Museum: Schiele, Nitsch und Zeitgenossen - 3 Ausstellungen um 3 Euro!

Traditionelle Aktion am 9. und 10. Dezember für östliche Nachbarländer zur Wiederkehr der Samtenen Revolution

MuseumsQuartier Winter im MQ

Wien (OTS) - Anlässlich der 22. Wiederkehr der sog. Samtenen
Revolution und dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989, des
Wandels zur Demokratie in unseren östlichen Nachbarländern, lädt das
Leopold Museum in Wien an zwei aufeinander folgenden Tagen um nur
Euro 3.- Gäste aus dem - aus österreichischer Sicht - wirklich "nahen
Osten" zu einem fast kostenlosen Museumsbesuch. Am Freitag, 9.
Dezember und Samstag 10. Dezember 2011 gibt es für BürgerInnen aus
Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und Polen die Möglichkeit
zu einem stark vergünstigten Museumsbesuch. Statt Euro 11.- kostet
das Museumsticket an diesen Tagen lediglich Euro 3.-.

Natter: "Kultur als Bindeglied" - Weinhäupl: "Erinnerung an
bedeutendes Kapitel europäischer Geschichte"

Die Direktoren des Leopold Museum, Tobias G. Natter und Peter
Weinhäupl, laden alle östlichen Nachbarn herzlich zum Besuch des
Leopold Museum ein. "Gerade die Kultur war auch in schwierigen
politischen Situationen immer wieder Brücke und Bindeglied zwischen
den europäischen Staaten", sagt Natter. Das Leopold Museum hat auch
in der Vergangenheit immer wieder auch Kunst osteuropäischer Staaten
gezeigt, etwa im März 2003 die Ausstellung "Der Neue Staat. Polnische
Kunst 1918 bis 1938" oder 2007 die Schau "Grund, Mucha, Capek" zur
Sammlung der tschechischen Versicherungsgesellschaft Kooperativa.
"Stillgelegt", eine Fotoausstellung von Christoph Lingg im selben
Jahr widmete sich der Poesie der "Industrieruinen im Osten". Für
Peter Weinhäupl sind Freiheit und Demokratie kein
selbstverständliches Gut. "Wir möchten mit dieser Aktion zum Umbruch
1989 an ein bedeutendes und positives Kapitel der jüngeren
europäischen Geschichte erinnern. Wir freuen uns jedes Jahr über das
große Interesse unserer Gäste aus den Nachbarstaaten an unserem Haus
und wünschen den Aktionstagen auch heuer viel Erfolg", so Weinhäupl.

Ausstellungshighlights: Melancholie und Provokation bei Egon Schiele,
Nitsch-Zeichnungen und Schüttbilder

Das Leopold Museum bietet in diesen Tagen ein besonders
attraktives Programm. Im Mittelpunkt stehen dabei die
Jubiläumsausstellungen zum 10-jährigen Bestand des Hauses, allen
voran das Ausstellungshighlight "Melancholie und Provokation. Das
Egon Schiele-Projekt". Neben Meisterwerken aus dem
expressionistischen Frühwerk Schieles wie "Kardinal und Nonne", die
"Eremiten" oder der sog. "Gelbe Akt" sind auch aktuelle Positionen zu
sehen: Gegenwartskünstler wie Günter Brus oder Elke Krystufek treten
in Dialog mit Egon Schiele. Die Ausstellung "The Excitement
Continues" widmet sich der zeitgenössischen Kunst aus der "Sammlung
Leopold II", der Privatsammlung von Prof. Rudolf Leopold. Hier sind
u.a. Werke von Gunter Damisch, Maria Lassnig, Roy Lichtenstein, Maria
Moser, Mario Merz, Arnulf Rainer, Erwin Wurm u.v.a. zu sehen. Die
Schau "Hermann Nitsch. Strukturen" präsentiert erstmals umfassend in
Österreich das zeichnerische und grafische Werk des Wiener
Aktionisten, aber auch beeindruckende großformatige Schüttbilder.

Wien 1900 und Expressionismus

Die permanenten Sammlungen des Leopold Museum bieten das Beste der
österreichischen Kunst um 1900, von Gustav Klimt, Kolo Moser und
Richard Gerstl bis zu Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Herbert
Boeckl. Nicht nur Gemälde wie Klimts Meisterwerk "Tod und Leben" oder
Kokoschkas "Tre Croci" sondern auch Kunsthandwerk der Wiener
Werkstätte, Möbel, Lampen, Vasen u.v.a. laden zu einem Rundgang ein.

3 Ausstellungen um 3 Euro!

Leopold Museum Aktionstag 2011 für östliche Nachbarländer zur
"Samtenen Revolution"

Die Aktion gilt für BürgerInnen aus Polen, der Slowakei,
Slowenien, Tschechien und Ungarn

Bei Kassa bitte gültigen Reisepass oder Internationalen
Personalausweis vorweisen.

Datum: Fr 9. und Sa 10. Dezember 2011
Öffnungszeiten: Fr und Sa 10 bis 18 Uhr
Ort: Leopold Museum, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Leopold Museum-Privatstiftung
Mag. Klaus Pokorny - Presse / Public Relations
Tel.: 0043 1 525 70 - 1507
mailto:[email protected]
www.leopoldmuseum.org

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