• 23.05.2011, 11:30:22
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FMK-Rüdiger Köster: Mobilfunkmarkt boomt auf sehr hohem Niveau

Dank mobilem Breitband und Smartphones: Mobilfunk entwickelt sich zur Allround-Anwendung

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/714/
im Bild v.l.n.r. Präsident Rüdiger Köster (T-Mobile Austria), Roswitha Haßlinger (Gallup Institut) und Vizepräsident Lothar Roitner (Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie)

Wien (OTS) - Mobilfunk in Österreich 146 % Marktdurchdringung

Mit einer Marktdurchdringung von 146 % oder 12,3 Mio. SIM-Karten
erlebte Österreich auch 2010 die Fortführung des ungebrochenen
Mobilfunk-Booms. "Die meisten Mobilfunkkunden besitzen heute zwei,
manche sogar noch mehr Endgeräte," erläutert Dr. Rüdiger Köster,
Präsident des Forum Mobilkommunikation und CTO von T-Mobile
anlässlich der Pressekonferenz am 23.5.2011. "Denn", so Köster
weiter, "mit der modernen Mobilfunktechnologie in Kombination mit
Smartphones, Datensticks und anderen Endgeräten, sind Anwendungen
möglich, die weit über das Telefonieren und Versenden von SMS hinaus
gehen!"

Mobiles Breitband pusht den Markt: 45 % Internetzugänge sind heute
schon mobil

2010 nutzten schon über 1,7 Mio. Kunden die mobilen
Breitbanddienste der Mobilfunkbetreiber (2009: 1,3 Mio) Das
entspricht einer Steigerung um 32,6 % und bedeutet, dass über 45 %
der Breitbandanschlüsse Österreichs mobil sind. Auch das übertragene
Datenvolumen ist stark angestiegen: 2010 wurden rund 25 Mio. Gigabyte
an Daten mobil übertragen (2009: 16,3 Mio. GB, das ist ein Plus von
52,8 %). Köster dazu: "Der Grund für die stark steigende Beliebtheit
von mobilem Breitband liegt auf der Hand: Einerseits sind die heute
erreichten Datenraten mit denen von Festnetzanschlüssen durchaus
vergleichbar, andererseits machen Anwendungen wie Cloud- und Remote-
Computing erst mobil richtig Sinn. Und dass soziale Netzwerke via
Smartphone mit allen ihren Funktionen genutzt, erst unterwegs richtig
Freude bereiten, ist wohl kein Geheimnis! Man kann sagen, dass der
schnelle Daten-Highway dank mobilem Breitband nun auch auf der
Autobahn und überall anders verfügbar ist!"

Moderate Zuwächse: Telefonieren plus 3,8 %, SMS-senden plus 10,3 %
2010 wurde 22 Mrd. Minuten mobil telefoniert. Das ist gegenüber 2009
(19,6 Mrd. Minuten) ein moderater Anstieg von 3,8 %. Die Zahl der
gesendeten SMS ist mit 10,3 % auf 6,4 Mrd (2009: 5,8 Mrd) kräftiger
gestiegen. Köster analysiert "Auch hier ist der Einfluss des mobilen
Breitbandes in Kombination mit modernen Smartphones zu erkennen. Die
Anstiege bei Gesprächsminuten und gesendeten SMS verflachen sich, da
sich die Kommunikation, insbesondere mit Familie und Freunden
zunehmend auch auf soziale Netzwerke, also aufs Internet verteilt."

Telekommunikation ist um ein Drittel günstiger geworden

Laut Statistik Austria sind die Kosten für Telekommunikation in
den letzten fünf Jahren um 32, 3 % zurückgegangen. Köster dazu
"Während der Warenkorb gesamt seit 2006 um 14,5 % teurer geworden
ist, trägt die Mobilfunkindustrie mit einem stark kompetitiven Markt
in Österreich dazu bei, dass die Kosten für das Grundbedürfnis
Kommunikation günstiger wurden!" Österreichs Mobilfunkbetreiber haben
2010 rund EUR 4,8 Mrd umgesetzt (ein Vergleich der Umsätze 2010/2009
ist nicht sinnvoll, da A1 Telekom Austria seit 2010 die Umsatzzahlen
konsolidiert ausweist). Das EBITDA betrug rund EUR 1,5 Mrd.

Roitner: Mobilfunk sichert 14.000 Arbeitsplätze in Österreich

"Die allgemeine Verfügbarkeit von leistbaren Informations- und
Kommunikationstechnologien hat einen positiven Effekt auf die
Wirtschaft. Mobilfunk trägt wesentlich dazu bei, die Verbreitung von
Breitbandzugängen zu erhöhen und so das Wirtschaftswachstum durch
schnellen und direkten Zugang zu modernen IKT zu fördern", erläutert
Dr. Lothar Roitner, Vizepräsident des FMK und Geschäftsführer des
FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie. "Mit dem
Ausbau der Mobilfunknetze auf 4G-Technologie", so Roitner weiter,
"ist Österreichs Mobilfunkbranche im Speziellen ein wichtiger Motor
für Investitionen und Innovationen. Wir sichern rund 14.000
Arbeitsplätze in Österreich und werden in den nächsten Jahren mehr
als 700 Millionen Euro in neue Technologien investieren. Im gesamten
IKT-Bereich finden in Österreich über 127.000 Menschen Arbeit!"

Infrastruktur benötigt Infrastrukturpolitik

"Schlüsseltechnologien wie die gesamte IKT und damit auch der
Mobilfunk sind das Zünglein an der Waage", ist Roitner überzeugt,
"vor allem dann, wenn es um die erfolgreiche Weiterentwicklung eines
Wirtschaftsstandortes geht. Die IKT-Industrie benötigt deshalb
entsprechende Rahmenbedingungen, um die Innovationskraft der
Unternehmen in Zukunft abzusichern. Dazu gehört die Förderung von
Forschung und Entwicklung ebenso dazu wie die Förderung von
Demonstrationsprojekten und die Forcierung des Infrastrukturausbaus."

Haßlinger: Bei Handy-Nutzung sind soziale Kontakte und Hilfe in
Notfällen on Top

Anlässlich der PK wurde auch die aktuelle Mobilfunk-Studie
"Handy-Nutzung" von Roswitha Haßlinger, Geschäftsführerin
Österreichisches Gallup Institut, präsentiert. Gleich vorweg: On the
Top der Handy-Nutzung stehen bei den Österreichern das Kontakthalten
zu Freunden und Familie sowie die Möglichkeit, jederzeit Hilfe rufen
zu können. Gleich darauf folgen Unterhaltung und berufliche Nutzung.
"Natürlich werden moderne Smartphones in erster Linie zum
Telefonieren und Versenden von SMS genutzt", erläutert Haßlinger die
Umfrageergebnisse, deutliche Steigerungsraten bei der Nutzung von
Internet seien aber zu beobachten: "2010 gaben 23 % der Befragten an,
das Handy auch für Internetanwendungen zu nutzen, das ist mehr als
das Doppelte zum Vorjahr (2009: 11 %)."

Immer mehr Österreicher befürworten Handys auch für Kinder

"Während in den Vorjahren 2009 und 2010 nur knapp die Hälfte der
Befragten es für sinnvoll hielten, dass auch Kinder ein Handy
besitzen, sind die Befürworter heute deutlich in der Mehrzahl: 55 %
der ÖsterreicherInnen sagen klar Ja, dass Kinder im Alter von knapp
über 8 Jahren (gemittelter Wert aus den Umfrageergebnissen) ein Handy
haben sollten", so Haßlinger in ihrer Analyse. An erster Stelle zur
Begründung dafür stehen die Erreichbarkeit und der Sicherheitsgewinn
bei den Befragten. Für 26 % ist das Handy mittlerweile zu einem ganz
normalen Alltagsgegenstand für Kinder geworden.

Klare Spielregeln für Kinder

Auf die Frage, wieweit und wobei man auf die Nutzung von Handys
durch Kinder Einfluss nehmen soll, werden das Ausmachen von klaren
Spielregeln und die regelmäßige Kontrolle der Kosten als besonders
wichtig erachtet.

Weitere Informationen (Fotos und Präsentationsunterlagen) sind ab ca.
14.00 Uhr auf www.fmk.at verfügbar.

Weitere Bilder unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/714

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Pressesprecher
   Forum Mobilkommunikation - FMK
   Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien
   M +43 664 619 25 12
   T +43 1 588 39 15, 
   E [email protected]
   I www.fmk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMK

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