- 16.02.2011, 12:21:10
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Fischer und Hundstorfer eröffnen in Salzburg Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 - BILD

Wien (OTS/BMASK) - Bundespräsident Heinz Fischer nahm heute in
Salzburg die offizielle Eröffnung des Europäischen Jahres der
Freiwilligentätigkeit 2011 in Österreich vor. Bei der
Eröffnungsveranstaltung sprachen weiters u.a. Salzburgs
Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Sozialminister Rudolf Hundstorfer
und der Leiter der EJF-Taskforce der Europäischen Kommission, John
Macdonald. Hundstorfer unterstrich in seiner Eröffnungsansprache die
Vorbildwirkung der ehrenamtlich Aktiven und betonte, dass ein
verlässliches Sozialsystem und ein hoher Beschäftigungsgrad die
besten Voraussetzungen seien, damit sich Menschen für ihre
Mitmenschen und ihre soziale und ökologische Umwelt engagieren
können. "Mit diesem Jahr wollen wir den drei Millionen
ÖsterreicherInnen danken, die sich freiwillig engagieren. Viele
Leistungen und Angebote, die wir in unserem Land als
selbstverständlich betrachten sind ohne diese ehrenamtliche Arbeit
nicht möglich", so der Minister. ****
Hundstorfer verwies in seiner Rede auch auf das Nationale
Arbeitsprogramm, das gemeinsam mit den Ländern, Städten, Gemeinden
und Freiwilligenorganisationen erarbeitet wurde: "Es macht uns stolz,
dass die Europäische Kommission unser Programm als sehr positiv
bewertet hat." Konkret werden mit dem Nationalen Arbeitsprogramm vier
Kernziele verfolgt: 1) Freiwillige Tätigkeiten brauchen günstige
Rahmenbedingungen; wir werden in diesem Jahr das Freiwilligengesetz
fertigstellen", unterstrich Hundstorfer; 2) freiwillige Tätigkeiten
brauchen Management, Plattformen und Kooperationen. In diesem
Zusammenhang verwies der Minister auf die Veranstaltungen "Marktplatz
der guten Geschäfte", wo NGOs und Unternehmen zusammengebracht wurden
und Tauschgeschäfte miteinander abwickelten; 3) freiwillige
Tätigkeiten brauchen Anerkennung und 4) freiwillige Tätigkeiten
schaffen Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt.
Das EU-Jahr 2011 solle und werde dazu beitragen, das freiwillige
Engagement, das zivilgesellschaftliche Engagement und die
Ehrenamtlichkeit noch stärker ins Bewusstsein zu rücken, so der
Sozialminister. Es gebe Dienste, die man nicht mit Geld kaufen kann,
wie beispielsweise Besuchsdienste in Krankenhäusern oder Altenheimen.
Diese Tätigkeiten könne man nicht hoch genug schätzen.
"Freiwilligenarbeit baut Brücken zwischen allen gesellschaftlichen
Schichten. Das europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit soll
Anerkennung bringen und Aufmerksamkeit auf das Thema lenken und
Neugier und Interesse wecken bei jenen, die sich noch nicht
engagieren", so Hundstorfer.
BotschafterInnen im Dienste der Freiwilligkeit
Neben diverser Projektpräsentationen namhafter Organisationen und
NGO's kommen bei der von Corinna Milborn moderierten
Eröffnungsveranstaltung auch drei "BotschafterInnen zum EJF 2011" zu
Wort: Thomas Geierspichler, zweifacher Paralympic-Sieger, Hannelore
Wippel vom Katholischen Bildungswerk Graz und Willi Mernyi,
Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich. Sie berichteten am
Vormittag von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Ehrenamt
und dem freiwilligen Engagement.
Ausklang mit Podiumsdiskussion und "Freiwilligen-Award"
Am Nachmittag referiert ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zum
Thema "Medien als Sprachrohr für die Bedeutung von
Freiwilligentätigkeit". Im Anschluss daran findet eine hochrangig
besetzte Podiumsdiskussion unter dem Motto "Freiwillig. Etwas
bewegen!" statt. Den Abschluss der Eröffnungsveranstaltung bildet
schließlich die Verleihung des "Award für Freiwilligentätigkeit EJF
2011" - in Beisein von Sozialminister Hundstorfer und
ORF-Generaldirektor Wrabetz.
Weitere Informationen zum Jahr der Freiwilligen und seinen
BotschafterInnen sowie Fotos und der aktuelle Veranstaltungskalender
des EJF 2011 sind unter www.freiwilligenweb.at abrufbar. (Schluss)
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Norbert Schnurrer , Pressesprecher des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2246
www.bmask.gv.at
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