• 28.01.2011, 10:50:26
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FMK: Mobilfunker und Politiker diskutierten zum Thema "Mobile Gesellschaft - Mobilfunk 2015+"

Top-Position Österreichs mit "Wirtschaftsmotor IKT-Infrastruktur" auch in Zukunft sicherstellen

http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=88&dir=201101&e=20110127_f&a=event
Podiumsdiskussion mit (v.l.n.r.): Georg Serentschy (Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post), Michael Krammer (CEO Orange, bis 2010 Präsident des FMK), August Reschreiter (Kabinettchef der Bundesministerin für Verkehr, Innovation u. Technologie), Gertraud Leimüller (Moderation, geschäftsführende Gesellschafterin der Innovationsberatung winnovation consulting), Rüdiger Köster (CTO T-Mobile Austria GmbH, Präsident des FMK), Karin Hakl (Abg. z. NR, Sprecherin für Innovation u. Telekommunikation der OEVP), Jan Trionow (CEO Hutchison 3G Austria), Hannes Ametsreiter (Generaldir. A1 Telekom Austria)

Wien (OTS) - Am Donnerstag, 27.1.2011 fand vor rund 150 Gästen in
der
"wolke19" im Wiener Ares-Tower die FMK-Podiumsdiskussion "Mobile
Gesellschaft - Mobilfunk 2015+" mit angeschlossener Leistungsschau
der Mobilfunkbranche statt.

Den Themenrahmen dazu gaben die beiden Impulsreferate, gehalten
von Ursula Maier-Rabler, ICT&S Center und Institut für
Kommunikationswissenschaft, Universität Salzburg und Norbert
Hillinger, Leiter des TrendONE-Büros in Berlin.

Es diskutierten Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1 Telekom
Austria, Karin Hakl, Sprecherin für Innovation und Telekommunikation
der ÖVP, Rüdiger Köster, CTO T-Mobile Austria GmbH, seit 1.1.2011
Präsident des FMK, Michael Krammer,CEO Orange und bis 2010 Präsident
des FMK, August Reschreiter, Kabinettchef der Bundesministerin für
Verkehr, Innovation und Technologie, Georg Serentschy,
Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation
und Post und Jan Trionow, CEO Hutchison 3G Austria, moderiert von
Gertraud Leimüller, geschäftsführende Gesellschafterin der
Innovationsberatung winnovation consulting

Norbert Hillinger gab in seinem Impulsreferat einen Ausblick auf
die mobile Gesellschaft der kommenden Jahre und begrüßte die
Anwesenden im, wie er es nannte, "Outernet".

Ursula Maier-Rabler, stellte in Ihrer Präsentation die aktuellen
Herausforderungen und Chancen für Politik und Wirtschaft dar, die an
den Berührungspunkten zwischen traditioneller und digital vernetzter
Organisation unserer Gesellschaft entstehen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit reger
Publikumsbeteiligung, meinte Hannes Ametsreiter: "Weltweit werden die
digitalen Daten in den nächsten 10 Jahren um das 50-fache steigen.
Damit unsere Kunden uneingeschränkt an einer total vernetzten
Gesellschaft partizipieren können, werden wir enorme Investitionen
tätigen und neue Technologien implementieren. Die Qualität der IKT
Infrastruktur wird immer mehr zum einem Qualitätsmerkmal eines
gesamten Standortes."

Karin Hakl: "Das Jahr 2011 ist für die Entwicklung Österreichs ein
Schlüsseljahr. Heuer wird sich entscheiden, wie wir in den nächsten
Jahren international aufgestellt sind, etwa mit der Erreichung der
EU-Vorgabe, bis 2013 mindestens 50 % der Bevölkerung mit 30
Mbit-Breitband zu versorgen. Dabei wird 2012 die digitale Dividende
eine wichtige Rolle spielen."

Rüdiger Köster: "Die außergewöhnliche Investitionsbereitschaft
österreichischer Mobilfunkbetreiber hat dazu geführt, dass Österreich
EU-weit Nummer 1 im mobilen Surfen ist. Ich sehe das als Beweis
dafür, dass wir uns für die Zukunft mit einer neuen Technologie, also
mit LTE oder 4G rüsten müssen. Ausschlaggebend für den Erfolg von 4G
für die Österreicherinnen und Österreicher, aber auch für die
Unternehmen, sind die richtigen Rahmenbedingungen - und hier meine
ich hauptsächlich die Frequenzsituation."

Michael Krammer: "Die österreichischen Mobilfunkbetreiber nehmen
nicht nur technologisch eine internationale Vorreiterrolle ein,
sondern sind auch führend, was ihre Leistungen für die Kunden
betrifft. Mobilfunk gibt es in Österreich zu einem sehr attraktiven
Preis-Leistungs-Verhältnis. Die österreichischen Handynutzer bekommen
im internationalen Vergleich sehr viel Leistung für wenig Geld. Mit
einer durchschnittlichen Monatsrechnung von rund 20 Euro ist
Mobilkommunikation für Herrn und Frau Österreicher kein Luxus mehr,
sondern ein Grundbedürfnis"

August Reschreiter: "Um unser Land auf die Digitale Zukunft
vorzubereiten und die rasante Weiterentwicklung der Gesellschaft zu
einer modernen Wissensgesellschaft zu unterstützen, ist es Aufgabe
der Politik, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, die den
Infrastrukturausbau fördern und Investitionssicherheit bieten und um
für alle Bevölkerungsgruppen - auch im ländlichen Raum - den Zugang
zu den modernen Kommunikationsnetzen sicherzustellen."

Georg Serentschy: "Dass heute mobile Kommunikation und mobiles
Breitband für jeden Österreicher leistbar ist, liegt nicht nur am
Wettbewerb sondern auch an der Innovationskraft der Mobilfunkbranche.
Nun steht sie jedoch vor dramatischen Veränderungen in den
Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen. Die "Googles" und
"Apples" dieser Welt treten zunehmend in den Mobilfunk-Wettbewerb ein
und konkurrenzieren um den attraktiven Teil des Kuchens. Ich empfehle
den Mobilfunkern, sich jetzt schon auf den Fall der Roaminggebühren
einzustellen."

Jan Trionow: "Wir sehen die größten Trends bei der steigenden
Beliebtheit von Smartphones. Heute gibt es schon sehr günstige und
leistungsstarke Geräte, neuartige Entwicklungen wie Tablett PCs
werden den Markt noch zusätzlich beleben. Die Pro-Kopf-Anzahl der so
genannten "connected devices" wird sich in Zukunft signifikant
erhöhen. Darüber hinaus wird das mobile Breitband mit den neuen
technologischen Weiterentwicklungen auch in Zukunft in vielen
Bereichen ein vollwertiger Ersatz für Festnetz-Internet sein."

Einig waren sich alle Diskutanten, dass Österreich als
rohstoffarmes Land, seine wirtschaftliche Top-Position vor allem mit
dem entsprechendem Ausbau des "Wirtschaftsmotors IKT-Infrastruktur",
zur weiteren Attraktivierung für Betriebsansiedelungen, in Zukunft
sicherstellen sollte.

Service:

Die Pressebilder der Veranstaltung finden Sie unter:
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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Gregor Wagner
   Pressesprecher
   Forum Mobilkommunikation - FMK
   Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien
   Mobil: +43 664 619 25 12
   Fix: +43 1 588 39 15, 
   Fax: +43 1 586 69 71
   Email: [email protected]
   Website: www.fmk.at

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