• 07.06.2010, 14:01:42
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SPÖ Innere Stadt: WUFI, die Ampel für Wohlfühlen und FAIRgnügen im Ersten präsentiert - BILD

GR Georg Niedermühlbichler, BV-Stv. MMag.a Daniela Stepp und Kuchldragoner.Besitzer Ronald Gutharc präsentieren WUFI

Wien (OTS/SPW-K) - Der Schanigarten gehört zu Wien wie der
Stephansdom oder das Riesenrad. Auch in den Abendstunden sitzen die
WienerInnen gerne an der frischen Luft beisammen. Immer wieder fühlen
sich AnrainerInnen dann aber durch die Lautstärke gestört. WUFI, die
Ampel für Wohlfühlen und FAIRgnügen im Ersten, soll Abhilfe schaffen:
Sie zeigt an, ab wann es im Schanigarten zu laut ist.
Die Ampel WUFI (Wohlfühlen und FAIRgnügen im Ersten) soll Gäste im
Schanigarten darauf aufmerksam machen, wann sie zu laut sind und
damit Anrainer stören. "Jeder sitzt gerne an einen lauen Sommerabend
im Schanigarten - und das soll auch weiterhin so bleiben. Wenn sich
jeder an die Spielregeln hält, dann werden auch die Anrainerinnen und
Anrainer nicht gestört", so GR Georg Niedermühlbichler. WUFI soll die
Spielregeln -in diesem Fall die angemessene Lautstärke- sichtbar
machen. "Es geht uns darum, dass sich die Gäste wohlfühlen und die
Anrainerinnen und Anrainer Ruhe in ihrer Wohnung haben. Und das ist
möglich", führt GR Georg Niedermühlbichler aus."Bei den Gesprächen
mit Bewohnerinnen und Bewohnern im Rahmen der SPÖ-Hausbesuchsaktion
hat sich deutlich gezeigt, dass die Anrainerinnen und Anrainer keine
Grabesruhe wollen, aber wenn die Lautstärke überhand nimmt, dann
beeinträchtigt das die Lebensqualität enorm", erklärt
Bezirksvorsteherin-Stv. MMag. Daniela Stepp die Intention der Aktion.
"Gleichzeitig stellten wir fest, dass sich die meisten
Schanigartenbesucherinnen und -besucher nicht darüber im Klaren sind,
dass ihre Gespräche auch einige Stockwerke höher noch gut zu hören
sind", so Stepp weiter. WUFI soll die Gäste auf eine humorvolle Art
und Weise darauf aufmerksam machen. Analog zur Verkehrsampel bedeutet
Grün 'Nur weiter so-genießen Sie die Zeit im Schanigarten', Orange
'Ein bisschen leiser wäre angenehm' und Rot 'Stop-das ist zu laut'.
Die erste Ampel wurde heute, Montag, im Schanigarten des Restaurants
"Zum Kuchldragoner" in der Seitenstettengasse präsentiert. "Für uns
Gastronomen ist sowohl das 'FAIRgüngen' unserer Gäste, als auch die
Zufriedenheit der Anrainerinnen und Anrainer ein wichtiges Anliegen.
Deshalb unterstütze ich diese Aktion", sagt Kuchldragoner-Inhaber
Ronald Gutharc.

Zwt.: Fair-Play Teams für den ersten Bezirk gefordert

Ergänzend zu WUFI will die SPÖ Innere Stadt Fair-Play Teams
einsetzen, wie sie bereits in 16 Bezirken in Wien erfolgreich
unterwegs sind. Diese Teams sind ausschließlich abends und in den
Nachtstunden auf öffentlichen Plätzen unterwegs und suchen das
Gespräch mit den Menschen. Sollten Konflikte drohen, können die Fair
Play Teams moderierend eingreifen und so das Zusammenleben im Bezirk
maßgeblich verbessern. Ein SPÖ-Antrag auf Fair Play Teams im ersten
Bezirk wurde im März von der ÖVP abgelehnt. Wir werden aber in der
Bezirksvertretungssitzung am 9. Juni einen neuen Versuch starten,
denn gerade im Bermudadreieck, aber auch im Bereich
Eschenbachgasse/Elisabethstraße wäre die Arbeit der Fair Play-Teams
mehr als willkommen. . Da die Stadt 40% der Kosten für die Fair
Play-Teams übernimmt, hoffen Niedermühlbichler und Stepp, dass die
ÖVP dieses Mal einsichtig wird. (Schluss)

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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

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   Mag. (FH) Evelyn Bäck
   Tel.: Tel.: (01) 4000-81 922 Mobil: 0676 8118 81 922
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   Fax: (01) 533 47 27-8192

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