- 27.05.2009, 11:53:41
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Geprüfte Qualität: Jetzt ISO-Zertifikat für ÖQMed
Durch TÜV überreicht: Einrichtung zur Qualitätskontrolle ärztlicher Ordinationen erhielt internationales Qualitätszertifikat

Wien (OTS) - Sie hat im Frühjahr die Evaluation sämtlicher
österreichischer Ordinationen mit großem Erfolg abgeschlossen. Nun
erhielt die Österreichische Gesellschaft für Qualitätssicherung und
Qualitätsmanagement in der Medizin (ÖQMed) aus den Händen des
TÜV-Austria selbst das begehrte ISO-Zertifikat.
Das Unternehmen wurde in den vergangenen Wochen nach der weltweit
anerkannten Norm EN ISO 9001 ISO-zertifiziert. "Damit ist nun auch
amtlich, dass die ÖQMed international anerkannte Standards der
Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements einhält", erklärte
ÖQMed Geschäftsführerin Esther Thaler anlässlich der Übergabe des
ISO-Zertifikats durch die TÜV Austria Cert GmbH.
Konkret gilt das ISO Zertifikat für folgende Geltungsbereiche:
- Qualitätsevaluierung von Arztordinationen
- Führung von Qualitätsregistern und ärztlichem
Qualitätsberichtswesen
- Abwicklung von Projekten zum medizinischen Qualitätsmanagement
- Abhaltung von interdisziplinären Ausbildungen zum medizinischen
Qualitätsmanagement.
Zum ISO-Zertifikat: Die Norm EN ISO 9001 legt die Anforderungen an
Qualitätsmanagementsysteme fest und dient zur Unterstützung beim
Aufbau eines internen prozessorientierten Managementsystems. Ziel
ist, die Kundenanforderungen und gesetzlichen und behördlichen
Auflagen zu erfüllen, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und einen
Prozess der ständigen Verbesserung einzuleiten und nachzuweisen.
Die ÖQMed hatte seit April 2006 monatlich mit insgesamt 10
MitarbeiterInnen und einem Außendienst von rund 200 ÄrztInnen
durchschnittlich 500 Ordinationen evaluiert und war damit im April
dieses Jahres zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen. Insgesamt
17.840 Ordinationen bestanden die Evaluierung, über 1.008 brachen den
Evaluierungsprozess ab, 15 wurden beim Disziplinaranwalt angezeigt.
Derzeit widmet sich die ÖQMed der Ausbildung von Riskmanagern und
Themen des freiwilligen Qualitäts- und Fehlermanagements und der
ärztlichen Kommunikation. Gegenüber Ärztinnen und Ärzten werden die
Vorteile eines freiwilligen Qualitätsmanagements beworben - etwa der
Einsatz von standardisierten Patientenumfragen in den Ordinationen.
Diese Umfragen gelten als hervorragender Gradmesser für aktuelle
Bedürfnisse der Patienten und als ideales Tool, eine Ordination noch
besser auf die individuellen Wünsche ihres spezifischen
Patientenspektrums einstellen zu können.(bm)
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .
Rückfragehinweis:
Pressestelle der
Österreichischen Ärztekammer
Dipl.-Journ. Birgit Merz
Tel.: (++43-1) 513 18 33-45
Email: [email protected]
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