- 05.11.2008, 16:08:00
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366 Tage für Krems: "Gemeinsam viel vorangebracht" Bürgermeisterin Inge Rinke und ihr Team ziehen eine erfolgreiche Bilanz - BILD

Krems (OTS) - Am 5. November 2007 wurde Inge Rinke zur
Bürgermeisterin der Stadt Krems gewählt. Sie hat in den vergangenen
366 Tagen gemeinsam mit ihrem Team die Weichen für viele
zukunftsweisende Projekte in Krems gestellt.
"Gemeinsam anpacken" stand daher auch am Jahrestag im Mittelpunkt:
Bürgermeisterin Inge Rinke lud ihre Kollegen aus dem Stadtsenat und
die Magistratsspitze ein, gemeinschaftlich ein Menü unter Anleitung
der SchülerInnen der Tourismusschule HLF Krems vorzubereiten. Trotz
vieler Köche, die bekanntlich den Brei verderben, entstanden im Team
mit den Vizebürgermeistern Mag. Wolfgang Derler und Erwin
Kirschenhofer und den Stadträten viele Köstlichkeiten. "Das beweist
einmal mehr: Wirklich Gutes entsteht dann, wenn wir zusammenarbeiten
und jeder seinen Beitrag leistet", ist Bürgermeisterin Inge Rinke
überzeugt. "Ich habe bei meinem Amtsantritt alle Kolleginnen und
Kollegen des Gemeinderats zur Zusammenarbeit eingeladen. Vieles
konnten wir seither für Krems voranbringen und einiges bereits
umsetzen." Hochwasserschutz, Stadtbücherei, Musikschule,
Seniorenhäuser, Haus der Generationen, Schulzentrum und Campus West
sind nur einige der aktuellen Projekte. "Unsere Investitionen sind so
ausgerichtet, dass wir Krems als Bildungs- und Kulturzentrum weiter
stärken und optimale Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schaffen.
Dabei wollen wir all jene Menschen nicht aus den Augen verlieren, die
unsere Unterstützung brauchen, und vor allem für Familien und
Senioren eine Stadt zum Wohlfühlen sein."
In der Zielgeraden: Drei Großprojekte vor Baubeginn
Die Vorbereitungen für das neue Schulzentrum Krems sind so weit
gediehen, dass in wenigen Monaten mit den Bauarbeiten begonnen werden
kann. Ein lang gehegter Wunsch geht mit der Errichtung der neuen
Schiffsstation und des Welterbezentrums ebenfalls im nächsten Jahr in
Erfüllung. Kurz vor der Realisierung ist auch das
Niederösterreich-Haus, in das 200 Mitarbeiter der
Bezirkshauptmannschaft, verschiedener Landesdienststellen und der
Wirtschaftskammer einziehen werden. Das Investitionsvolumen für diese
drei Projekte beträgt 53 Mio. Euro.
100-Millonen-Euro-Investitionen im Laufen
Noch im Dezember wird die Übersiedlung der Stadtbücherei ins
historische Dominikanerkloster über die Bühne gehen, Mitte Jänner ist
die Eröffnung geplant. Ganz nach Plan laufen auch die Arbeiten für
das "Haus der Generationen" mit dem Angebot für "betreutes Wohnen"
für 160 Senioren. Im kommenden Frühjahr werden diese Bauarbeiten
abgeschlossen sein. Gänzlich abgeschlossen ist seit Kurzem die
Modernisierung der Seniorenhäuser Dr. Thorwesten und Brunnkirchen.
Die Arbeiten für den Hochwasserschutz am Kremsfluss gehen zügig
voran. Grünes Licht gibt es seit wenigen Tagen auch für die
Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Donau, der um rund 40
Zentimeter erhöht wird, um auch die Steiner Bevölkerung vor einem
100-jährlichen Hochwasser zu schützen. Mit Beginn des neuen
Schuljahres ging die neue Musikschule als "Haus der Musik" am
Hafnerplatz in Betrieb. Die Revitalisierung des Minoritenklosters ist
seit September abgeschlossen. Damit wurde in Stein ein neuer
touristischer Anziehungspunkt geschaffen, dem unter anderem auch das
"Museum Stein" angehört, das seinen Besuchern neue und ungewohnte
Einblicke in den Stadtteil gibt.
Mit dem neuen Campus West wurde der Bildungsstandort Krems weiter
aufgewertet. Das neue Dienstleistungszentrum in unmittelbarer Nähe
zum bestehenden Campus Krems vereint ein 4-Sterne-Hotel, Geschäfts-
und Büroräume, Unterrichtsräumlichkeiten für Fachhochschule und
Donau-Universität und eine Tiefgarage mit 500 Parkflächen unter einem
Dach. Der "Bio Science Park" hat mit dem Ausbau des Gründerzentrums
RIZ Krems um weitere 1000 Quadratmeter Fläche einen neuerlichen
Impuls erhalten. Mittlerweile konnten hier ingesamt 70 Arbeitsplätze
geschaffen werden.
Um Großveranstaltungen und Schulbälle in Krems zu sichern, hat
Bürgermeisterin Inge Rinke veranlasst, dass die alten Messehallen
adaptiert und aufgefrischt werden. Sie sollen als Provisorium bis zur
Errichtung eines neuen Veranstaltungs- und Kongresszentrums zur
Verfügung stehen, an dessen Vorarbeiten bereits intensiv gearbeitet
wird. Bis zum Frühjahr sollen konkrete Pläne vorliegen.
Krems an die Westbahn: Wirtschaft und Politik gehen Hand in Hand
Neue Wege in der Betriebsansiedelungspolitik geht Krems mit der
Beteiligung an einem interkommunalen Wirtschaftspark, den mehrere
Umlandgemeinden gemeinsam mit der Stadt betreiben werden. Durch diese
Zusammenarbeit entstehen 60 Hektar neues Betriebsgebiet in nächster
Umgebung. Mehr Gewicht möchte Bürgermeisterin Inge Rinke der
Logistik-Drehscheibe Krems mit ihrem trimodalen Donauhafen (Wasser,
Schiene und Straße) in Zukunft geben. Vor dem Hintergrund, dass die
Bahn als Transportmittel eine immer wichtigere Rolle für den
Wirtschaftsstandort Krems spielen wird, brachte sie die Chefs der
Kremser Leitbetriebe an einen Tisch, um gemeinsam das Anliegen einer
direkten Anbindung der Stadt an die Westbahn voranzutreiben.
Die vielen Baustellen im ganzen Stadtgebiet ließen es erahnen: Mit
einem Investitionsschub von 4,2 Mio. Euro wurden zahlreiche Straßen
saniert und ausgebaut und die Wasserversorgung, das Kanalnetz und die
öffentliche Beleuchtung erneuert.
Kindergärten für Zweieinhalbjährige ausgebaut
Ein familienpolitischer Meilenstein wurde mit der Öffnung der
Kindergärten für Kinder ab 2,5 Jahren gesetzt. Die Stadt Krems hat
mit Beginn des neuen Kindergartenjahres fünf zusätzliche Gruppen mit
87 Betreuungsplätzen geschaffen, um Eltern in der Vereinbarkeit von
Familie und Beruf besser zu unterstützen.
Die Nähe und der persönliche Kontakt zum Bürger sind
Bürgermeisterin Inge Rinke zentrale Anliegen. Das belegen unter
anderem ihre wöchentlichen Sprechstunden, zu denen in den vergangenen
zwölf Monaten 230 Kremserinnen und Kremser mit ihren Anliegen und
Sorgen gekommen sind.
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Rückfragehinweis:
Doris Denk,
Tel. 02732/801-222
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