• 29.10.2008, 12:55:45
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AACS- & ÖGDKA-Experten einig: Botox wesentlich besser als sein Ruf - BILD

Intensive Botox-Beleuchtung Österreichischer Dermatologen und Ästhetischen Mediziner im Vorfeld zu Internationalem Workshop in Linz - v.l.n.r.: Dr. Ruth Sandhofer-Novak (Dermatologin), Univ. Prof. Dr. Eva Maria Kokoschka (Präsidentin ÖGDKA), Dr. Matthias Sandhofer (Präsident AACS), Dr. Peter Lisborg (Präsident AACS)
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=54&dir=200810&e=20081029_b&a=event

Wien/Linz (OTS) - Intensive Botox-Beleuchtung Österreichischer
Dermatologen und Ästhetischen Mediziner im Vorfeld zu Internationalem
Workshop in Linz - Apell an Patienten: Botox gehört in gut
ausgebildete Medizinerhände - Botox soll von "A wie Analfissur bis Z
wie Zähneknirschen" helfen

Im Vorfeld eines am 6. und 7. November in Linz stattfindenden
internationalen Livesurgeryworkshops von Dermatologen sowie
Fachärzten, die auf dem Gebiet der Ästhetischen Medizin tätig sind,
wurden die aktuellen Dermatoästhetischen Entwicklungen schonungslos
unter die Lupe genommen. Das Fazit der Experten der AACS (Austrian
Academy of Cosmetic Surgery) und der ÖGDKA (Österreichische
Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung):
"Botox ist aufgrund seiner vielfachen Einsetzbarkeit sowohl im
ästhetischen Bereich, als auch bei der Bekämpfung von Hyperhidrose,
bestimmter Formen von Migräne und neurologischen Therapien besser als
sein Ruf."

"Es ist aber wichtig festzuhalten, dass Botox in die Hände
erfahrener Mediziner gehört und nicht auf Lifestylepartys, dann ist
die Anwendung sicher", erklärt AACS-Präsident Dr. Matthias Sandhofer
und fordert in Österreich einheitliche Ausbildungsstandards und
Richtlinien für die Anwendung. "Da bereits leichte Dosierungsfehler
zum Beispiel zu erstarrten Gesichtszügen führen können, die sich
jedoch in wenigen Wochen wieder zurückbilden, muss die
Patientensicherheit durch die Anwendung von gutausgebildeten Experten
sichergestellt werden", betont Sandhofer. Sandhofer sieht in Botox
auch kein Wundermittel. Es gäbe immerhin bei ca. 5% der Patientinnen
natürliche Resistenzen, bei denen kein Ergebnis erzielt werden könne.
Während bei der medizinischen Anwendung klar geregelt ist, wer Botox
spritzen darf - nämlich nur der jeweilige Facharzt - muss man kein
Mediziner sein, um Falten und Runzeln mit dem Nervengift zu glätten.
Für die Austrian Academy of Cosmetic Surgery ein unhaltbarer Zustand.
AACS Präsident Sandhofer warnt deshalb vor Angeboten in Urlaubshotels
und auf Lifestylepartys. Dort werde oft mehr Wert auf eine entspannte
Atmosphäre gelegt als auf seriöse Aufklärung zu den Risiken.
"Botoxpartys sind ein Trend aus den Staaten, den wir guten Gewissens
nicht mitmachen sollten", so Sandhofer.

Negativschlagzeilen, die in den vergangenen Monaten in
Zusammenhang mit Botox kommuniziert wurden, stünden in keinerlei
Zusammenhang mit der Verwendung in der Ästhetischen Medizin, betont
die AACS. In keinem der medial geschilderten Fälle wurden die
Botulinumtoxin-Präparate zur Faltenglättung, Hyperhidrose und
Migränebehandlung verabreicht, sondern hochdosiert bei
schwerwiegenden Erkrankungen verweisen AACS und ÖGDKA auf
entsprechende eindeutige Stellungnahmen des Deutschen Bundesinstitut
für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Univ. Prof. Dr. Eva Maria Kokoschka, die Dermatologin Dr. Ruth
Sandhofer-Novak und der bekannte Chirurg Dr. Peter Lisborg sehen den
Trend zu Botoxbehandlungen ungebrochen. "Besonders die Behandlung von
übermäßigem Schweiß mit Botox ist gegenüber herkömmlichen Therapien
bei Frauen und Männern stark im Kommen", bestätigt Lisborg.

So überschaubar die Wirkweise von Botox ist, so unterschiedlich
sind die Anwendungen. Momentan laufen über 100 Studien zu den
verschiedensten Indikationen. Sie reichen von A wie Analfissur bis Z
wie Zähneknirschen. Sogar für Volksleiden wie Spannungskopfschmerzen
und Migräne, für Asthma und Heuschnupfen erwarten die
Pharma-Unternehmen in den nächsten Jahren Zulassungen.

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Rückfragehinweis:
Austrian Academy of Cosmetic Surgery
Tel.: 0676/4051089

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