• 30.09.2008, 09:32:37
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Neuer Folder: Sicherer Umgang mit Handys für Herz-Patienten

Gemeinsame "Herzensangelegenheiten" des Österreichischen Herzfonds, des Technischem Museums Wien und des FMK

Gemeinsame "Herzensangelegenheiten" des Österreichischen Herzfonds, des Technischem Museums Wien und des FMK - Bildmitte: Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Dirketorin Technisches Museum WIen); re: Dr. Konrad Steinbach (Präsident Österreichischer Herzfonds), li: Mag. Maximilian Maier (GF Forum Mobilkommunikation)

Wien (OTS) - Über den Weltherztag am 28.09.08 hinaus legt die
aktuelle Sonderschau "50 Jahre Herzschrittmacher" im Technischen
Museum Wien besonderes Augenmerk auf das Thema "Herz und Gesundheit".
Als spezielles Angebot haben der Österreichische Herzfonds, das
Technische Museum Wien und das FMK einen gemeinsamen Folder
aufgelegt: "Sicherer Umgang mit Handys für Patienten mit
Herzschrittmachern." Dieses handliche Faltprospekt gibt den
geschätzten 40.000 Herzschrittmacherträgern in Österreich hilfreiche
Basisinformationen, Kontaktadressen und Tipps zum richtigen Umgang
für Herzschrittmacherträger, rund ums Handy. "Für die betroffenen
Menschen gibt dieses Service wichtige Hilfestellungen. Zudem zeigt es
Ihnen, dass Sie der Technologie vertrauen und Sie auch nutzen
können", stimmen die drei Projektpartner überein und streichen noch
einen Vorteil besonders hervor. "Damit sind die betroffenen Personen
mobiler, fühlen sich im Alltag sicherer und gewinnen wieder an
Lebensqualität."

Herzschrittmacher-Träger können ohne Angst mobil telefonieren

FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier
erklärt:"Herzschrittmacherträger können ungefährlich, ohne gröbere
Einschränkungen mobil telefonieren" und ergänzt: "Sie sollten das
Handy (GSM und UMTS) aber - um ganz sicher zu gehen - cirka 20
Zentimeter entfernt vom Implantat (zum Beispiel auf der entgegen
gesetzten Seite des Schrittmachers zum Telefonieren) benutzen und das
Handy nicht in der Brusttasche über dem Implantat tragen, sondern zum
Beispiel am Gürtelclips". Auch die Bedenken hinsichtlich der
Beeinflussung von Herzschrittmachern durch Handymasten kann Maier
ausräumen: "Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung des ARC
Seibersdorf hat gezeigt, dass die Herzschrittmacher von Patienten
auch unmittelbar vor Mobilfunkstationen keinerlei Beeinträchtigung zu
befürchten haben.".

Gemeinsame Initiativen gegen den Herzinfarkt setzen

Prof. Dr. Konrad Steinbach, Präsident des Österreichischen
Herzfonds, verweist auf die neueste Initiative, die aktuelle
Sonderschau "50 Jahre Herzschrittmacher" im Rahmen der
Dauerausstellung "Abenteuer Forschung" des Technischen Museums Wien.
"Das Herz ist der Motor unseres Körpers und der Einsatz von
Herzschrittmachern ist eine technische Unterstützung ermüdeter
Muskeln. Künftig wird auch in diesem Bereich Telemedizin mehr
Bedeutung zukommen", erklärt Steinbach. Frau Dr. Gabriele
Zuna-Kratky, Direktorin des Technischen Museums Wien, beschreibt die
Ausstellung in ihrem Museum näher: "Diese Sonderschau gibt einen Ein-
und Überblick in die technische Entwicklung der Herzschrittmacher in
den vergangenen 50 Jahren. Für Zuna-Kratky und Steinbach ist es "die
Aufgabe herausragender Technik, die Lebensqualität von Menschen zu
verbessern." Wie notwendig Vorsorgeprogramme und solche
Informationsmaßnahmen - wie eben diese Ausstellung - sind, zeigen die
statistischen Daten. 2007 starben weltweit 17,5 Millionen Menschen an
den Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen. In Österreich sind
diesbezüglich laut Statistik Austria 308.987 Menschen stationär
behandelt worden, 32.864 Menschen starben; davon 19466 Frauen. "Im
Kampf gegen den Herzinfarkt als Todesursache Nr.1 braucht es viel
Information, viele gemeinsame Initiativen aber auch die bestmögliche
Technologie" sind sich die Initiatoren einig.

Großes Potenzial der Telemedizin für Herzpatienten

"Die technischen Lösungen sind bereits vorhanden, wir müssen sie
nur einsetzen", sagt Maier. Im Kampf gegen den Herzinfarkt könne
mobile Kommunikation gute Hilfe leisten. Mittels UMTS-Technologie,
per Handy also, ließe sich die Herztätigkeit von Infarkt-Patienten
rund um die Uhr per Handy überwachen. "Im Falle von Herzproblemen
kann so ein lebensrettender Zeitvorsprung erreicht werden", skizziert
Maier einen Aspekt des Einsatzes von Mobilfunktechnologie im
österreichischen Gesundheitswesen.

Hintergrundinformation:

Sonderschau "50 Jahre Herzschrittmacher" im Rahmen der 
   Dauerausstellung: "Abenteuer Forschung", Technisches Museum Wien
   vom 28.9.2008 bis Ende April 2009 im Technischen Museum Wien
   zu den normalen Öffnungszeiten. 
   http://www.tmw.at/default.asp?id=2613
   http://www.herzfonds.at/

Hier können Sie die Broschüre kostenlos bestellen

Die Broschüre "Sicherer Umgang mit Handys für Patienten mit
Herzschrittmachern" können Sie im Rahmen der Ausstellung sowie beim
Österreichischen Herzfonds, dem Technischen Museum und dem FMK
kostenlos beziehen oder auf der Website des FMK herunterladen
(http://www.fmk.at/content.php?id=248).

Weiteres Bildmaterial

Weiteres Bildmaterial finden Sie auf der FMK Website im
Pressebereich/Bildmaterial/Projekte/Herzschrittmacher unter
http://www.fmk.at/content.php?id=378

Die Geschichte des Herzschrittmachers

Der erste Herzschrittmacher wurde am 8. Oktober 1958 von den
Ärzten Elmquist und Senning im Karolinska Hospital Solna/Schweden im
Körper des Patienten Arne Larsson implantiert. Bis zu seinem Tod im
Jänner 2002 hatte der 86-jährige Patient 22
Herzschrittmacherimplantationen. Der kleinste Herzschrittmacher der
Welt ist gerade einmal so groß wie eine Münze und wiegt 12,8 Gramm
bei einer Funktionsdauer von 5 bis 10 Jahren. Vor 50 Jahren wog der
Herzschrittmacher 70 g und war so groß wie ein Eishockeypuck. Mit
weniger als einem Jahr hatte er auch eine sehr kurze Funktionsdauer.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:

Michael Buchner
   Pressesprecher
   FMK - Forum Mobilkommunikation
   Mariahilfer Straße 37-39
   A-1060 Wien
   Mobil: + 43 664 619 25 12
   Tel:+ 43 1 588 39 - 15
   Fax: + 43 1 586 69 71
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.fmk.at
   
   Österreichischer Herzfonds
   Türkenstraße 12/3, 1090 Wien
   Tel: 01 / 405 91 55; Fax: 01 / 405 91 56
   e-mail: [email protected]
   www.herzfonds.at
   Technisches Museum Wien
   Mag. Barbara Hafok
   Pressestelle 
   Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien
   Tel: +43/1/89998-6000
   Fax:+43/1/89998-3333
   [email protected]
   http://www.technischesmuseum.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMK

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