- 27.09.2007, 10:14:52
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Sozialminister Buchinger unterstützt "White Ribbon"-Initiative gegen Männergewalt (BILD)

Wien (OTS) - Gemeinsam mit "White Ribbon Österreich"-Obmann Mag.
Romeo Bissuti hat Männerminister Dr. Erwin Buchinger gestern Abend
die Vernissage "Männer gegen Männergewalt" eröffnet. "Diese
Veranstaltung ist zum einen in einen breiten internationalen Rahmen
gestellt, zum anderen ist sie ein Zeichen für die Neuausrichtung der
Männerpolitik in Österreich, wie ich sie als Männerminister
verstehe", so Buchinger, der neben der guten Zusammenarbeit mit
"White Ribbon Österreich" vor allem auch jene mit dem Frauen- und
Unterrichtsministerium im gemeinsamen Kampf gegen die Gewalt
hervorhob. "Gewaltprävention ist ein wesentlicher Schwerpunkt in der
Männerpolitik - zentraler und wichtigster Punkt dabei ist aber, dass
Männer selbst gegen Männergewalt auftreten und das Thema nicht nur
von der Frauenpolitik an uns Männer herangetragen wird", so
Buchinger.
Zahlen und Fakten zum Thema Männer und Gewalt
"Wir können heuer zwar auf 10 Jahre Gewaltschutzgesetz
zurückblicken, aber das Problem Männergewalt ist - leider - immer
noch akut", so Buchinger und nannte einige aktuelle Daten und Fakten
zum Thema: 1997 gab es in Österreich 1.365 Wegweisungen, 2006 waren
es bereits 7.235 - mehr als fünfmal so viele. In den letzten 10
Jahren hat die Polizei 100.000 Mal interveniert und hat 40.000 Mal
ein Betretungsverbot bzw. eine Wegweisung für Männer ausgesprochen.
"Meine Fäuste fliegen nur im Ring" - aktuelle Kampagne gegen
Männergewalt
Die gestern im Sozialministerium präsentierten Plakate, die bis
Anfang Dezember im Alfred-Dallinger-Saal des BMSK ausgestellt sind,
richten sich an alle Männer - die Botschaft soll auch Menschen mit
nicht deutscher Muttersprache erreichen. Die Plakate sind Teil einer
von "White Ribbon Österreich" gestalteten, durchgeführten und breit
angelegten Aufklärungsoffensive. Burschen und junge Männer
verschiedenster Herkunft und Milieus sollen mit diesen Plakaten
angesprochen und motiviert werden, die Problematik zu erkennen und
sich mit dieser auseinanderzusetzen. "Öffentlichkeit zu schaffen für
das Problemfeld Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt ist der erste
Schritt zur Prävention", so Buchinger abschließend. (Schluss)
Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz
Mag. Oliver Gumhold
Pressereferent-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.01-71100-2269
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