• 14.06.2013, 11:18:44
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"Der will doch nur spielen" - So schafft man Verständnis zwischen Hundebesitzern und hundelosen Mitmenschen - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Er freut sich jeden Tag aufs Neue, Sie zu sehen,
er ist treu ohne Wenn und Aber und bringt Sie täglich in Schwung. Der
Hund! Für den Hundebesitzer ein lebenslanger, wunderbarer Freund, für
den hundelosen Mitmenschen ein Kläffer, der an einem hochspringt, und
vor dem man es mit der Angst bekommt, wenn er hinter einem herjagt
beim friedlichen Joggen. Damit die Fronten nicht verhärten und die
Begegnungen entspannter werden, sollte man mehr von seinem Gegenüber
wissen, rät das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber und
Chefredakteurin Claudia Röttger erklärt, was zu tun ist damit es
nicht zum Streit kommt:

O-Ton: 21 Sekunden

Als Hundebesitzer sollten Sie sich in Menschen hineinversetzen,
die nicht täglich mit Hunden umgehen und vielleicht sogar Angst vor
den Vierbeinern haben. Und Sie sollten die üblichen Sprüche
vermeiden, wie "der tut nix" oder "der will doch nur spielen". Solche
Floskeln bewirken oft das Gegenteil, machen aggressiv oder noch
ängstlicher, tragen aber nicht zur Konfliktlösung bei.

Ist es sinnvoll, auch ältere Hunde noch bei einer Hundeschule
anzumelden?

0-Ton: 22 Sekunden

Für ein Verhaltenstraining ist es grundsätzlich nie zu spät, denn
Hunde wollen ihr ganzes Leben lang lernen, und es kommt auf alle
Fälle der Beziehung zwischen Mensch und Tier zugute und erleichtert
so das tägliche Miteinander. Allerdings sollten hundelose Menschen,
schon im eigenen Interesse, mehr über die Vierbeiner wissen, um einen
entspannten Umgang mit Hunden zu pflegen.

Radfahrer und Jogger werden in der Regel von unerzogenen Hunden
belästigt. Wie sollte man sich bei einer bedrohlichen Begegnung
verhalten?

0-Ton: 21 Sekunden

So schwer es fallen mag: Bleiben Sie ruhig stehen, schauen Sie den
Hund nicht an, beachten Sie ihn möglichst nicht und vor allem
schreien Sie nicht. Für verantwortungsvolle Hundebesitzer gilt:
Nehmen Sie den Hund an die Leine, wenn Sie festgestellt haben, dass
er Menschen als Beute begreift, denn sonst kann er zu einer
ernsthaften Gefahr werden und Unfälle verursachen.

Und wenn sich alle an diese Spielregeln halten, schafft man mehr
Verständnis füreinander, kann so Konfliktsituationen besser vermeiden
und friedlicher miteinander umgehen, schreibt der Senioren Ratgeber.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an [email protected].

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalaudio-Service
sowie im OTS-Audioarchiv unter http://audio.ots.at

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