28.01.2012 / 13:42 / Politik

"Wohl durchdacht und mit Hand und Fuß": Kogler begrüßt neues Erbschafts- und Stiftungssteuermodell der SPÖ

Utl.: ÖVP verweigert weiter notwendige Steuergerechtigkeit und sinnvolle Staatsreformen.


Wien (OTS) - "Die Kanzler Faymann zugeschriebenen und heute durchgesickerten Erbschafts- und Stiftungssteuer-Vorschläge sind wohldurchdacht und haben Hand und Fuß", so der stellvertretende Klubobmann und Finanzsprecher der Grünen, NAbg. Werner Kogler: "Ich unterstütze diese Vorhaben ausdrücklich und hoffe, dass die SozialdemokratInnen nach jahrelangem Plakatieren in Sachen Steuergerechtigkeit endlich auch etwas in der Um- und Durchsetzung weiterbringen!"

"Sollte es wirklich so sein, dass sich die ÖVP weiter quer legt und die naheliegendsten Gerechtigkeitskonzepte blockiert, werden wir nicht in die Verhandlung zur verfassungsrechtlichen Verankerung der Schuldenbremse nicht einsteigen", betont Kogler - der erwartungsgemäße und übliche primitive Reflex von VP-Generalsekretär Rauch heute zeigt freilich einmal mehr, "dass die ÖVP solange man sie lässt Schutzpatronin für diese Superreiche bleiben will. Wenn Rauch dauernd von Reformen redet, dann sind es perfider weise meistens die ÖVP-Landeshauptleute, die meistens die großen Reformen blockieren", ruft der Grüne Vize-Klubchef in Erinnerung. "Durchatmen, wie Rauch es heute formuliert hat, kann Österreich wieder, wenn wir uns aus der Verniederösterreicherung befreien!", so Kogler, der abschließend festhält: ""Wir Grüne sind jene, die erkennen und sich als einzige auszusprechen trauen, dass es sehr wohl große Sanierungsschritte und eine Staatsreform geben muss, aber auch zumindest vorübergehend Steuererhöhungen brauchen wird. Es sind also die Stiftungsmilliardäre und die MillionenerbInnen in die Pflicht zu nehmen, da Österreich in diesem Bereich die größte Steueroase für Superreiche ist."

Rückfragehinweis: Die Grünen Bernd Pekari, Tel.: +43-676 86665930 mailto: bernd.pekari@gruene.at

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